Veranstaltung: Arbeitskampfzone Serbien

Berichte aus der Arbeitskampfzone Serbien
 

Am Freitag den 5. März besuchen drei VertreterInnen von Arbeitskämpfen in Serbien Zürich. Jemand vom «Koordinationskomitee für den ArbeiterInnenwiderstand in Serbien» und die zwei Vorsitzenden des TextilarbeiterInnenverbandes. Alle drei waren und sind in Kämpfen aktiv, alle drei haben Kampferfolge miterlebt, die niemand erwartet hätte und die Signalwirkung haben. In Serbien stehen gegenwärtig schätzungsweise 30'000 ArbeiterInnen im Kampf und die Organisierung der Kämpfe schreitet voran. Es bietet sich die einzigartige Gelegenheit, direkten Einblick in die Geschehnisse zu erhalten.

Freitag 5. März, um 19.30 Uhr, Volkshaus Zürich

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir hier einen Hintergrundartikel zur Veranstaltung aus der aktuellen Ausgabe vom aufbau 59.

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Kampf gegen Entlassungen bei Novartis

Die Entlassungswellen und Profitmeldungen in der Chemiebranche gehen weiter. Jetzt will Novartis weltweit 2000 Jobs streichen.

Solidarität mit den ArbeiterInnen der Chemie!

Material: Flugblatt an der Demo in Basel I Fotos zur Demo
weitere Infos: Clariant

 

 


 

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Kurzbericht: Demo zum Streik in Neuchâtel (16.2.13)

Fotos zur Demo: hier

Videos hier: 1, 2, 3, 4, 5, 6

 

Am 16. Februar 2013 fand eine weitere Demo in Neuchâtel zur Unterstützung der Streikenden statt. Es war mit gut 2000 Personen eine grosse und starke Demo, die zeigte dass der Rückhalt und die Unterstützung ungebrochen ist. Doch der Gegner, bestehend aus der unheiligen Allianz zwischen Regierungsrat, Genolier und La Providence, schreckt vor nichts zurück: Am 4. Februar hörten die Streikenden via Radio offiziell, dass sie allesamt entlassen sind. Die darauffolgenden Verhandlungen mit dem Regierungsrat und der Direktion von La Providence waren, wie eine Streikende treffend bemerkte, nichts mehr als eine Maskerade. Doch die Streikenden liessen sich nicht über den Tisch ziehen und weigerten sich die vorgeschlagenen Verträge zu unterschreiben. Eine andere Streikende ergänzt in ihrer Rede: „Entlassen zu sein bedeutet für mich eine Krankenschwester mit Würde zu bleiben und es bedeutet für mich auch, dass ich mich für die Verteidigung der Arbeitsbedingungen im ganzen Gesundheitssektor einsetze!“ Dies zeigt schön, dass auch die Streikenden selbst sich der Dimension bewusst sind, der ihr Kampf einnimmt und es erklärt wohl auch, warum die Herrschenden um jeden Preis diesen Kampf gewinnen wollen. Obwohl die Streikenden entlassen worden sind und obwohl nun Genolier am 15. Februar die definitive Zusage für den Kauf machte, geht der Kampf weiter: am Montag treffen sich die Streikenden um die weiteren Schritte zu planen.

4. Treffen f. e. kämpferische Arbeiterbewegung

Nehmen wir unser Schicksal in die Hand!

4. Treffen für eine kämpferische ArbeiterInnenbewegung!

Die INNSE-ArbeiterInnen müssen dem Kapitalistenstaat täglich harten Widerstand leisten. Die UNiA will sich der Erfahrung eines der wichtigsten Kämpfe der schweizerischen ArbeiterInnenbewegung entledigen und greift die Officine an. In den Betrieben laufen täglich Angriffe gegen die aktiven GewerkschafterInnen, damit nach Kurzarbeit auch die Entlassung durchgewunken wird ... Die Krise ist da - Drehen wir den Spiess um: Schaffen wir drei, zwei, hundert Officine!

Austausch, Vernetzung, Organisierung, Widerstand. Am 4. Treffen gibt es u. a. 6 Workshops mit internationaler Beteiligung:

12. September 09 in Bellinzona - Anmeldung hier

Material: Anmeldung - Programm - Treffen 1, 2, 3 - Rück- und Ausblick - Plakat - Solibotschaft nach Berlin 

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Solidaritätsaktion an der Bahnhofstrasse in Zürich

Am Freitag, dem 17. Juni haben wir in Solidarität mit den entlassenen Arbeitern der DESA Fabrik in der Türkei vor der Prada Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse eine Kundgebung gemacht.

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