Soli-Kundgebung für die Streikbewegung in Peru

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Rund 50 Personen haben am Freitagabend, 29.6.2012, an einer Solidaritätskundgebung für die Streikbewegung in Peru teilgenommen. Vor dem peruanischen Generalkonsulat an der Löwenstrasse in Zürich wurden Flugblätter verteilt und mit Reden über die Streikbewegungen gegen mehrere Bergbauprojekte in Peru und die Rolle des schweizer Konzerns Xstrata darin informiert. Zum Abschluss der Kundgebung wurde ein Transparent gehängt und Parolen gerufen.

 

Demo in Zug

 

Material: Interview mit Genossen in Peru l Flugblatt des Revolutionären Aufbau l Aufruftext zur Kundgebung l Fotos

Communiqué zur Protest-Kundgebung der Basisgruppe "Zürich bleibt öffentlich"

Die Basisgruppe "Zürich bleibt öffentlich" hat am Samstag, den 25. Oktober 2014, eine Protest-Kundgebung vor dem Zürcher Rathaus gegen Privatisierungstendenzen, Teilrevision der Arbeitsbedingungen und Sparmassnahmen durchgeführt. Nach zwei Theateraktionen vor den Stadtspitälern haben wir zusammen mit circa 200 städtischen Angestellten, dem VPOD und solidarischen Personen und Organisationen ein starkes und entschlossenes Zeichen an die PolitikerInnen gesetzt.

Wir sind aktive GewerkschafterInnen und Angestellte aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes, die sich selbst organisieren und für eine kämpferische Gewerkschaftspolitik einstehen. In diesem Vorhaben werden wir vom VPOD unterstützt. Dementsprechend wurden Reden von BasisaktivistInnen zu Themen wie der Strommarktliberalisierung und der Umstrukturierung der EWZ, der Spitalprivatisierungstendenz, dem Kampf der Belegschaft des Literaturmuseums Strauhofs und der Teilrevision der Arbeitsbedingungen gehalten.

Am Mittwoch lehnte der Gemeinderat eine Motion der FDP ab, die forderte, die Stadtspitäler zu privatisieren. Unsere Befürchtungen haben sich bestätigt: Das extrem knappe Ergebnis von 60 zu 61 Stimmen zeigt, wie stark die Lobby der Privatisierer in der Stadt Zürich geworden ist. Dies obwohl die Bevölkerung in Abstimmungen klare Signale für einen starken öffentlichen Dienst und gegen Privatisierungen gesendet hat.

Mit dieser ersten Mobilisierung wollen wir zeigen, dass eine selbstbewusste, kämpferische und gewerkschaftsübergreifende Bewegung möglich und notwendig ist. Wir werden die kommende Teilrevision und die Sparmassnahmen nicht unbeantwortet lassen.

Basisgruppe "Zürich bleib öffentlich", 25.10.2014

Streik der Unia-Funktionäre!

Die Unia-Führung zeigt wieder mal, was sie von der Basis und "innergewerkschaftlicher Demokratie" hält. Diesmal wird der Berner Sektionsleiter abgesetzt und die Personalkomission verwarnt. Die Sektion Bern und Oberaargau-Emmental am 16. 2. in den Streik getreten und ruft zur Solidarität auf. Der Streik steht auch für eine basisorientierte Gewerkschaftspolitik. 

>>Streikende setzen sich durch<< 

Material: Streikseite Hintergründe und aktuelles I Veröffentlichung des Mailverkehrs I Interview mit Jörg Studer I MPS-Artikel I Debatte-ArtikelPetition unterschreiben I SolidaritätserklärungenFacebookSolikomitee gegründet (17.2.) I Absetzung des Streikkomitees Bellinzona

Weiterlesen: Streik der Unia-Funktionäre!

Flugblatt zur Soli-Kundgebung für die Streikbewegung in Peru

Folgendes Flugblatt veröffentlichen wir in Solidarität mit der Streikbewegung gegen Minenprojekte in Peru: (pdf)

Gegen Ausbeutung und Umweltzerstörung: Weltweit kämpfen!

Solidarität mit den Protesten gegen die Bergbauprojekte in Peru!

 

In der peruanischen Provinz Cajamarca legt ein Generalstreik gegen das Bergbauprojekt „Minas Conga“ seit dem 31. Mai 2012 mehrere Städte komplett lahm. Geschäfte, Universitäten und Schulen sind geschlossen, Strassen und Plätze von Protestierenden blockiert und das Baugelände der „Minas Conga“ von hunderten BäuerInnen und BewohnerInnen der umliegenden Dörfer besetzt. Mit dem Generalstreik will die Bevölkerung das Ausbauprojekt „Minas Conga“ der schon bisher grössten Goldmine Lateinamerikas, Yanacocha, verhindern und damit ihre natürlichen Lebensgrundlagen erhalten: das Wasser. Durch das Ausbauprojekt würden nämlich fünf Bergseen trockengelegt und hunderte natürliche Quellen und Trinkwassersammelstellen in der ganzen Region gefährdet. Besitzerin der Yanacocha-Goldmine ist neben dem weltgrössten Goldbergbaukonzern, der Newmont Mining Corporation, auch die Weltbank.

Nur wenige Tage vor dem Beginn des Generalstreiks in Cajamarca kam es auch in der südlichen Provinz Espinar in Peru zu Protesten gegen das Kupfer- und Goldbergwerk Tintaya, das dem schweizer Bergbaukonzern Xstrata gehört. Die Protestierenden forderten unabhängige Untersuchungen über Umwelt- und Wasserverschmutzungen in der Region und eine Erhöhung der Investitionen in die Entwicklung der Region von derzeit 3 auf 30 Prozent der Gewinne des Unternehmens.

 

Die peruanische Regierung antwortet in beiden Fällen mit riesigen Polizei- und Militäraufgeboten auf die Proteste. In Cajamarca wurden bisher mehrere Dutzend Demonstrierende verletzt, in Espinar mindestens 4 Menschen getötet und Dutzende zum Teil schwer verletzt. Zudem verhängte der peruanische Präsident den Ausnahmezustand über die Region Cusco und liess den Bürgermeister von Espinar für einige Tage in „präventive“ Haft setzen. Ein klares Bekenntnis der peruanischen Regierung also, auf welcher Seite sie steht, trotz aller gegenteiliger Bekundungen. Nicht das Interesse und der Schutz der Bevölkerung gehen im Geschäft mit Rohstoffen vor, sondern die Gewinninteressen der grossen Bergbaukonzerne und ihrer BesitzerInnen.

 

Für Xstrata zahlt sich das aus. 2011 konnte der schweizer Konzern satte 11,7 Milliarden Betriebsgewinn verbuchen. Im ruhigen Hinterland des Steuerparadieses Zug angesiedelt, bemüht sich Xstrata um möglichst wenig Aufregung um ihre dreckigen Geschäfte und versucht sich nach aussen mit einer weissen Weste und „vorbildlichen“ sozialen und ökologischen Projekten zu präsentieren. Aber auch das seco unter Bundesrat Schneider-Ammann hilft tatkräftig mit, wenn es darum geht, das ruhige Hinterland für die KapitalistInnen zu bewahren: Es sei „zu delikat“ sich in einen Konflikt zwischen einem schweizer Konzern, einer Regierung und der dortigen Bevölkerung einzumischen, beschied er.

 

Dass die KapitalistInnen,die mit dem immer schnelleren und zerstörerischeren Abbau von Rohstoffen Profit machen wollen, ohnehin kein Interesse an einem umweltschonenden Bergbau haben, vermag in der aktuellen Krise des Kapitalismus erst recht nicht zu erstaunen. Während immer mehr lukrative Anlagemöglichkeiten fortgeschwemmt werden, müssen sie sich wenigstens noch an die verbleibenden krallen und daraus in möglichst kurzer Zeit den maximalen Ertrag herausholen. Umweltverträglich ist eine Produktion, die sich am Profit orientiert deshalb nie. Der Kampf gegen die drastischsten Auswüchse der Ausbeutung der ArbeiterInnen und der natürlichen Lebensgrundlagen kann wie in Peru über den Widerstand hinausreichen und eine Perspektive beinhalten, die das System "Kapitalismus" in Frage stellt: Hin zu einer Gesellschaft, in der nicht der Profit, sondern die Bedürfnisse massgebend für die Produktion sind.

 

Hoch die internationale Solidarität!

Für den Kommunismus!

Soli-Aktion zum Verrat an Gate-Gourmet-Streik

Soli GG ZH 1Soli GG ZH 2Soli GG ZH 3In der Nacht vor der nationalen Delegierten-Versammlung der VPOD haben wir beim Eingang der VPOD-Zentrale an der Birmensdorferstrasse 67 in Zürich mit Plakaten unsere Solidarität mit den Streikenden von Gate-Gourmet und mit den KollegInnen der VPOD-Sektion in Genf zum Ausdruck gebracht.

 

Informationen dazu hier. Geklebte Plakate hier.

 
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