Kosovo - Die Früchte des Krieges

Den Wechsel vom UNO-Protektorat zur EU-Kolonie wird im Kosovo als „Unabhängigkeit“ gefeiert. Die EU und ihre Treuhandgesellschaft KTA plündern das Land aus. Und wo es etwas zu holen gibt, ist auch die offizielle Schweiz nicht weit und zeigt Flagge.

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Kosovo – Krieg und Terror ohne Ende

Mit der Besetzung des Kosovo hat die ethnische Säuberung erst richtig begonnen. Bis heute sind über 250'000 Menschen vor dem UCK-Terror geflüchtet. Mit allen Mitteln versucht die selbsternannte Regierung von Hashim Thaci den Kosovo definitiv abzuspalten und in Südserbien einen neuen Krieg zu entfachen.

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Grossalbanische Träume

Ende Juli erlitt die UCK eine massive militärische Niederlage, deren Folgen im Moment noch nicht völlig absehbar sind. Diese Niederlage kam den imperialistischen Mächten nicht ungelegen, hat doch die bis anhin politisch und militärisch hochgepäppelte UCK den Bogen eindeutig überspannt.  

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Die Wiederkehr der Protektorats oder Zwischenhalt in einem unvollendeten Krieg

Seit dem 10. Juni ist die federführend vom US-Imperialismus inszenierte NATO- Aggression gegen die Bundesrepublik Jugoslawien in eine neue Phase getreten. In guter kolonialer Tradition errichtetn die westlichen Mächte nach Bosnien ein zweites Protektorat auf dem Balkan, militärisch abgesichert durch die langersehnten Bodentruppen. Auch diese Phase der imperialistischen Aggression wird mit einer breiten Medienkampagne unterstützt. Nach den humanitären Bombenmassakern wird jetzt die militärische Okkupation des Kosovo als Friedensprozess deklariert. Angesichts der gleichzeitigen systematischen Vertreibung der serbischen Bevölkerung mit Morden und Brandschatzungen durch die UCK erscheint das Wort „Frieden“ als blanker Zynismus. Im Gegenteil. Viele Zeichen sprechen für eine Ruhe vor dem nächsten Sturm. 

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Das nutzbringende Elend der albanischen Bevölkerkung

Um den Charakter des Bürgerkrieges im Kosovo zu verstehen, reicht eine durch die bürgerlichen Medien gezielt angeheizte Emotionalität nicht aus. Was sind die Interessen der imperialistischen Mächte, allen voran Deutschland und die USA, die einmal mehr mit militärischer Gewaltandrohungen ihre Vorstellungen der neuen Weltordnung im ehemaligen Jugoslawien durchsetzen wollen. Da uns die konkreten Ergebnisse der Verhandlungen zwischen der Regierung der Republik Jugoslawien und den verschiedenen albanischen Vertretern nicht vorliegen, müssen wir uns auf die Kommentierung der Situation im Vorfeld beschränken.

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