Auch die INNSE-ArbeiterInnen haben auf die Abwahl vom Mitgliedern des Streikkomitees vom Vorstand der UNiA sofort mit einer Solidaritätserklärung reagiert:
Brüderliche Solidarität mit den Arbeitern der Officine von Bellinzona!
Die ArbeiterInnen und der Betriebsrat der INNSE von Mailand erklären
den Arbeitern der Officine von Bellinzona ihre restlose Solidarität im
Hinblick auf die Abwahl ihrer Vertreter aus dem Vorstand der
Gewerkschaft Unia. Die Massnahme betrifft auch Gianni Frizzo, Präsident
des Streikkomitees der Officine. Unsere vollumfängliche Solidarität
gilt selbstverständlich auch den Arbeitern, die vom Wahlmanöver der
Gewerkschaftsspitze direkt betroffen sind.
Die Feinde der Officine-Arbeiter von Bellinzona, innerhalb und
ausserhalb der Gewerkschaft und einige politische Kräfte, haben den
siegreichen Kampf nie verdaut, der mit Entschlossenheit geführt wurde,
dank einer Gewerkschaftsbewegung der Arbeiter, welche die nachgiebige
Gewerkschaftspolitik, die geneigt war, die Entlassungen und die
Schliessung der geschichtsträchtigen Officina von Bellinzona
hinzunehmen, aus ihren Stellungen verdrängt hat. Mit dieser Abwahl will
man die natürlichen Arbeiterführer treffen, die aus dem Kampf
hervorgegangen sind, und als Mittel zur Abrschreckung aller Arbeiter
benützen, die zur Abwehr von Entlassungen den Weg des Kampfes gewählt
haben.
Indem sie ihre kämpferische Solidarität zum Ausdruck bringen,
verurteilen die ArbeiterInnen der INNSE, seit 14 Monaten im Kampf gegen
die Entlassungen und die Schliessung ihrer Fabrik, diese schwerwiegende
Abwahl, die als Angriff auf alle Arbeiter verstanden wird, die ihren
Weg suchen, um sich auf selbständige Art zu verteidigen.
Eine brüderliche Umarmung von den Arbeitern und dem Betriebsrat der INNSE von Mailand.
Milano Lambrate, 3. Juli 2009
Fraterna solidarietà agli operai delle Officine di Bellinzona.
Gli operai e le RSU della INNSE di Milano, esprimono la totale
solidarietà agli operai delle Officine di Bellinzona per la sospensione
dei loro rappresentanti dal Comitato del sindacato Unia. Il
provvedimento ha colpito anche Gianni Frizzo, Presidente del Comitato
di sciopero delle Officine stesse. La totale solidarietà va ovviamente
anche agli operai direttamente colpiti dalla manovra dei vertici
sindacali.
I nemici degli operai delle Officine di Bellinzona, dentro e fuori il
sindacato e alcune forze politiche, non hanno mai digerito la
vittoriosa lotta condotta con determinazione grazie ad un sindacalismo
operaio che ha soppiantato il sindacalismo accomodante, propenso ad
accettare i licenziamenti e la chiusura della storica Officina di
Bellinzona. Con questo provvedimento si vuole colpire i naturali capi
operai che la lotta ha prodotto e si vuole creare un deterrente per
tutti gli operai che battendosi contro i licenziamenti hanno scelto la
strada della lotta.
Nell’esprimere la loro solidarietà militante, gli operai della INNSE in
lotta da 14 mesi contro i licenziamenti e la chiusura della fabbrica,
condannano questa grave provvedimento, perché lo interpretano come un
attacco a tutti gli operai che cercano la loro strada, per difendersi
in modo indipendente.
Un fraterno abbraccio dagli operai e dalle RSU della INNSE di Milano
Milano Lambrate, 3 luglio 2009
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