| Demo zum Allpack-Prozess |
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Donnerstag, 26. März 2009, 17:30 - 20:00 |
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DEMO: Widerstand gegen die Angriffe der Bosse – für das Recht auf Streik! Solidarität mit den Allpack-Angeklagten Treffpunkt: Donnerstag 26.03.09 – 18 Uhr Besammlung ab 17.30 Uhr Bahnhofplatz Liestal Roter Motor 25 Vom 25. bis 27. März stehen über 20 Streik-AktivistInnen vor Gericht in Liestal (BL). Warum? Sie haben es gewagt, aufzustehen und sich dem Diktat der Unternehmer, „hinnehmen und Klappe halten“, widersetzt. Der Streik bei der Firma Allpack richtete sich im Jahr 2003 gegen den Angriff auf die Arbeitsbedingungen, wie Streichung des 13. Monatslohns und einer Woche Ferien. Die Angeklagten haben sich den vom Allpack-Boss Scheitlin bestochenen „Arbeitswilligen“ in den Weg gestellt. Was naiv betrachtet als legitimes Recht jedes/r Arbeitenden erscheint, ist in diesem System „Nötigung“ und soll nun von der Justiz abgeurteilt werden.
Schlägertrupps im Dienste des Kapitalismus Eine Woche Streik war der basellandschaftlichen Regierung zu viel. Am 1. Dezember 03 schickte sie die Sondereinheit „Barrakuda“, um die bürgerliche Ordnung und die alten Eigentumsverhältnisse wieder herzustellen. Dabei gab es Armbrüche und Verhaftungen. Dass die ArbeiterInnen von Allpack nicht alleine da stehen, haben am nächsten Tag über 800 Demonstrierende bewiesen. Dieser Angriff auf Streikende war kein Einzelfall. In der Region Basel sind bei einer gewerkschaftlichen Protestaktion bei Clariant gleich 5 Mannschaftswagen mit Blaulicht ausgerückt! Nicht nur in der Schweiz, z.B. auch in Italien, wo sich die derzeitige Krise besonders heftig zeigt, wurden erst kürzlich den kämpfenden FIAT-ArbeiterInnen von Pomigliano d'Arco die Köpfe eingeschlagen. Und in Mailand versucht der Besitzer der Maschinenfabrik INNSE wöchentlich, die Maschinen mit Hilfe der Polizei aus der Fabrik zu transportieren. Die Arbeiter harren unter der Parole „Giù le mani dall'INNSE“ aus - ein Motto, das sie von der kämpferischen SBB-Werkstätte in Bellinzona übernommen haben.
Die Krise zeigt ihr Gesicht Gerade in der Wirtschaftskrise wird noch deutlicher, wie die Unternehmer und die Regierungen sich den Ausweg daraus vorstellen: Milliardenpakete für die Banken – Kurzarbeit, Entlassungen und Lohnverzicht für die andern. In der Krise der Marktwirtschaft, wie die heutigen Chefökonomen den Kapitalismus benennen, müssen halt die Arbeitenden den Gürtel enger schnallen. Die Gewerkschaftsführungen antworten darauf wenig verwunderlich nur mit einem laschen Aufruf nach mehr Konsum und Investitionen. Wenn sich der Logik des Profits aber Belegschaften, KommunistInnen, GewerkschafterInnen und AnarchistInnen widersetzen, schlägt allzu oft die Repression zu. Deshalb rufen auch wir zur Solidarität mit den angeklagten Allpack-AktivistInnen auf. Kommt alle zum Prozess vom 25. bis 27. März (nähere Angaben auf www.aufbau.org)
Der Kapitalismus hat keine Fehler – er ist der Fehler! Den Spiess umdrehen: Dem Klassenkampf von oben – den Klassenkampf von unten entgegensetzen! Für den Kommunismus! Heraus zum 1 Mai PDF runterladen
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Ort: Bahnhofplatz, Liestal
Kontakt:
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