Update: Aktion gegen italienisches Konsulat
Thursday, 11. June 2009

Auf Indymedia gefunden:

Brennende Barrikaden beim italienischen Konsulat in Zürich

Vor dem letzten Prozesstag, in der Nacht vom 10.06.2009 auf den 11.06.2009, der im Bunker des San Vittore (Mailand) Knastes abgehalten wird, haben wir einen revolutionären Gruss an die Gefangenen der PC p-m und den mitangeklagten KommunistInnen am und um das italienische Konsulat hinterlassen.

NEU VIDEO: gestern abend per mail erhalten - arrivato sta sera via mail: Youtube-film: barricate in fiamme davanti al consolato italiano a Zurigo in solidarietà con i compagni processati a Milano. trovato su Indymedia svizzero comunicato italiano:

Video der Aktion anschauen

Dass wir zusätzlich noch die Fahnen von Eternit mitverbrannten ist kein Zufall sondern ein Bezug auf ein aktuelles Thema in Italien. Gegen Schmidheiny und Co. wird ein Prozess geführt weil viele ArbeiterInnen an den Spätfolgen des Aspests gestorben sind. In diesem spielen die betroffenen Bourgeois eine Rolle wegen ihres damaligen Engagement in der Eternit, an forderster Front Schmidheiny, dem die Mehrheit gehörte. Wir wollen dazu selbst nicht mehr sagen, sondern zitieren aus einem Text der gefangenen GenossInnen:

[…] Der Schutz des Lebens der Arbeitenden bildet an sich, nicht mehr und nicht weniger, bloss ein niedrig zu haltender Kostenfaktor. Was bei einem System, das nicht etwa die Person sondern ihre aufgezwungene Wirklichkeit als Ware Arbeitskraft ins Zentrum stellt, völlig logisch und folgerichtig ist […] (Aus “Die Revolution ist notwendig – die Revolution it möglich”)

Wir geben keinen Deut auf einen Prozess gegen einzelne Bourgeois, der in einem bürgerlichen Staat und damit vor einem bürgerlichen Gericht, abgehalten wird. Es wird nur einzelne aus der herrschenden Klasse treffen die, entweder aus einem Widerspruch mit anderen aus dieser Klasse in Ungnade gefallen sind, oder aber wenn der Staat des Kapitals gar nicht mehr anders kann. In diesem Fall dürfte beides eine Rolle spielen. Einerseits will der italienische Staat die Kosten für die Erkrankten nicht alleine tragen und andererseits ist der Druck auf den Staat durch die Betroffenen und ihre UnterstützerInnen von der Strasse her sehr stark.

Was ist aber mit all den anderen Bourgeois die beteiligt sind oder einfach profitieren an Ausbeutung und Unterdrückung, Krieg und Umweltzerstörung oder eben mit lebensbedrohender Produktion. Würde ein Prozess gegen all jene geführt für die der Profit an erster Stelle steht und die somit all das Aufgezählte in Kauf nehmen, es würde wohl die gesamte Bourgeoisie vor Gericht stehen. Da aber dieser Staat der Staat des Kapitals ist, können wir nicht auf ihn zählen, wir müssen unsere Zukunft in die eigenen Hände nehmen!

Genau dafür stehen die GenossInnen die in Italien am 12.02.2007 verhaftet wurden, die bis zu zwei Jahrzehnten Knast verurteilt werden sollen. Ihnen soll die Möglichkeit genommen werden Teil des Kampfes für eine kommunistische Perspektive zu sein, es ist ein Prozess nicht gegen einzelne sonderen gegen den Konstituierungsprozess einer “politisch-militärischen Kommunistischen Partei”.
Die GenossInnen aber kehren den Spiess um und nutzen die Bühne vor Gericht um ihre Positionen noch einmal darzulegen und den Klassencharakter der Konterrevolution zu denunzieren, um ihren Weg nicht nur zu verteidigen, sondern ihn aktiv und offensiv zu propagieren. Sie führen einen exemplarisch politischen Prozess.

[…] In leninistischem Sinn “Politik machen” ist kein allgemeines Herauskehren von ideologischen Prinzipien, sondern ihre Umsetzung in eine Strategie und Praxis, die im allgemeinen und politischen Kräfteverhältnis zwischen den Klassen konkreten Einfluss ausübt. […] (Aus “Die Revolution ist notwendig – die Revolution it möglich”)

Genau dies soll mit ihrer Einknastung verhindert werden. In der “allgemeinen Krise des Kapitalismus”, in der wir uns befinden, wird die Repression gegen diejenigen Kräfte, die die revolutionäre Umgestaltung der Gesellschaft vorantreiben, die letzte mögliche Antwort des Staates sein. Vorbei sind die Zeiten in denen die Bourgeoisie Brosamen an die Arbeitenden verteilte, vorbei auch die Kraft der ReformistInnen um doch noch einige Zugeständnisse und kleine Verbesserungen den Profitabschöpfern abzuringen. Wenn der Krieg um Profite und einträgliche Produktion zwischen den verschiedenen Bourgeois wütet, leiden darunter in erster Linie die ArbeiterInnen. Dann ist eine Produktion in der auch Krankheit und Tod in Kauf genommen wird, wieder umso wahrscheinlicher, genauso wie im Falle der Eternit.
Wenn im Wettlauf um den Profit die ProletInnen den Produktivkräften geopfert werden, statt die “neuen” Möglichkeiten zum Vorteil aller einzusetzen, z.B. damit alle weniger arbeiten müssen, oder die Umweltzerstörung als Naturgegeben hingenommen wird statt die Neuentwicklungen für mehr Schutz der Umwelt einzusetzen, dann zeigt sich umso klarer wem die kapitalistische Produktionsweise dient und wer nur darunter leidet.

[…] Im Sozialismus werden wir den Verlauf konkret festlegen müssen, um die gesellschaftliche Arbeitsteilung abzuschaffen, um Gepäckträger und Philosoph gleichzeitig in jedem, schlussendlich, von den Ketten der Lohnarbeit freiem Individuum zu werden. Und in dieser Erfülltheit am neuen System der sozialen Produktion teilnehmen, kollektiv und bewusst organisiert, für Wohlstand und soziale Befreiung. […] (Aus “Die Revolution ist notwendig – die Revolution it möglich”)

Freiheit für alle revolutionären Gefangenen!
Unterstützen wir den Kampf der GenossInnenfür den Kommunismus drinnen und draussen!








BARRICATE IN FIAMME DAVANTI AL CONSOLATO ITALIANO A ZURIGO E BASILEA

Dal 10.06.2009 al 11.06.2009, durante la notte precedente la chiusura del processo, abbiamo inviato „a modo nostro“ sluti rivoluzionari ai militanti per la costituzione del PC p-m e ai militanti comunisti.
Non è un caso che noi si sia dato fuoco alle bandiere della multinazionale Eternit; volevamo che fosse chiaro il legame con un altro processo contro Schmidheiny e banda capitalista che si sta suolgendo in Italia. È ancora vivo nelle nostre menti il ricordo die tanti lavoratori che sono morti a causa del Aspest. I borghesi accusati sono li a causa del ruolo che hanno suolto all interno dell' Eternit. Ricordiamo che Schmidheiny è uno die maggiori esponenti del capitale svizzero ed ha una quota di maggioranz a all' interno dell' Eternit.

Non ci interessano i processi contro Singoli capitalisti della borghesia, che si svolgono all' interno die tribunali della giustizia di classe perchè colpiscono solo singoli, individui della classe capitalista- vengono tuttavia accusati a causa di contraddizioni nate all' interno della loro stessa classe borghese o perchè lo stato borghese non ha altre vie d'uscita. In questo caso sono 2 le ragioni: da un lato lo stato italiano non vuole farsi carico dei risarcimenti per i morti e gli ammalati e, dall' altro che é quello che ci interessa di pui - esiste la pressione derivante dalla lotta di classe.
Ma che ne é di tutti gli altri responsabili dello sfruttamento, dell' oppressione, delle guerre o delle forme di produzione che uccidono e/o provocano malattie irreversibili ai lavoratori e alle lavoratrici? Bisognerebbe mettere tutto la classe borghese di fronte al tribunale del Popolo, PRENDIAMO IL FUTURO NELLE NOSTRO MANI!
I compagni sotto processo a Milano sono riusciti a ribaltare le situazione e hanno fatto del tribunale un palcascenico dove si è reso evidente il loro progetto politico, oltre a denunciare apertamente il carattere politico della controrivoluzione preventiva.

Per noi é stato un processo politico che ha aperto il dibattito su nuove prospettive rivoluzionarie.
Libertà per i Prigionieri Rivoluzionari uniamo la nostra Lotta a Quella die Prigionieri rivoluzionari per Giungere al Comunismo!
Letzte Aktualisierung ( Monday, 15. June 2009 )