Aufbau 94

94 01Neu erhältlich: Aufbau nr. 94

Ausgewählte Artikel:

Kriminalisierung der Sexarbeit: Die Geschichte eines Irrwegs:  Aktuell hetzt die Frauenzentrale für ein Verbot der Sexarbeit. In den Diskussionen zum Thema wird diese als «unmenschlich» und «hinterwäldnerisch» angeprangert. Anhand der Geschichte der Langstrasse wird gezeigt, mit welchen Argumenten die Forderung nach einem solchen Verbot befeuert wurde und wie sich darin die aktuelle Debatte einordnen lässt.

Kriegsexport leicht gemacht: Die Schweizer Rüstungsindustrie drückt auf die Tränendrüse und der Bundesrat lockert die Kriterien für Waffenexporte. Dies vor allem dank besten Verbindungen von Politik, Industrie und Armee.

Vaterländisches Gruselkabinett: Am 11. November 2018 feiert die reaktionäre «aargauische vaterländische Vereinigung» ihr hundertjähriges Bestehen. Ein aktueller Anlass, sich mit der Geschichte und den Auswirkungen reaktionärer Politik in der Schweiz zu befassen – in Theorie und Praxis.

Zum revolutionären Potenzial des Landesstreiks 1918: 100 Jahre danach betrachten wir dessen Bedeutung in der Geschichte der Klassenkämpfe. Das Ziel der revolutionären Überwindung kapitalistischer Verhältnisse verlangt historisches Bewusstsein, auch hinsichtlich der Beständigkeit des revolutionären Prozesses.

Wir nicht, aber Trump auch!: Die «Strafzölle» des Donald Trump verschleiern die Tatsache, dass vor allem die EU und China keine Waisenknaben in Sachen Protektionismus sind.

Zwischen Westen und Trikont – 68er-Bewegung in der Türkei: Welche Rolle die 68er Bewegung in der Türkei einnahm und welche Perspektiven daraus entstanden.

Weitere Infos zur Zeitung

Demo mit rund 300 Personen gegen Blocher in Uster

Am Dienstag Abend dem 13. November 2018 demonstrierten gut 300 Personen gegen einen Vortrag von Christoph Blocher in Uster (Zürcher Oberland). Weitere Informationen zu der Demonstration gibt es unter Barrikade.info [1]

ZH: Let`s fight stigma and repression against sexwork

In unserer patriarchalen Gesellschaft sind Frauen* immer noch von vielfältigen Unterdrückungsmechanismen betroffen. Sexismus, Ausbeutung sowie ungleiche ökonomische Lebensbedingungen sind Alltag. Besonders hart kann es armutsbetroffene und migrantische Frauen* in der Schweiz treffen.

Die Frauenzentrale Zürich lancierte kürzlich eine Kampagne, welche sich für ein Prostitutionsverbot, sprich Bussen für Freier, einsetzt. Die Kampagne verkennt die Realitäten der SexArbeiter*innen völlig.
SexArbeit ist in unserer Gesellschaft tabuisiert. SexArbeit ist jedoch oft prekären Arbeitsbedingungen unterworfen. SexArbeit ist deswegen auch Arbeitskampf.
Natürlich wünschen auch wir uns eine unterdrückungsfreie und somit von SexArbeit befreite Gesellschaft. Dieser Wunsch nützt aktuell den SexArbeiter*innen nur sehr indirekt. Ein Verbot der Prostitution treibt die SexArbeiter*innen zwangsläufig in die Illegalität. Wie von diversen Frauen*organisationen festgestellt, nimmt beispielsweise in Frankreich, wo Freier gebüsst werden, die gesellschaftliche Ausgrenzung der SexArbeiter*innen deutlich zu. Auch SexArbeiter*innen haben das Recht auf gute Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen.

Für die Ermächtigung der SexArbeiter*innen!
Für den Frauenkampf! Für den Kommunismus!

https://vimeo.com/282879669

gefunden auf: https://barrikade.info/Let-s-fight-stigma-and-repression-against-sexwork-1290

Broschüre: Aufwertung ist angreifbar!

Wir haben Berichte von verschiedenen militanten Aktionen gegen die Stadtaufwertung
in Zürich gesammelt.

Es ist ein städtischer Aufwertungsprozess, der für viele durch eine steigende Miete der eigenen Wohnung oder höhere Polizeipräsenz im eigenen Quartier fassbar wird. Es ist beobachtbar, wie sich die gesellschaftliche Zusammensetzung in vielen Kreisen verändert und wie die Häufigkeit, mit der ein Polizeiauto den eigenen Weg kreuzt, zunimmt. Damit wird nachvollziehbar, dass von der Aufwertung im Kapitalismus nur diejenigen profitieren, die sich die neuen und schönen Quartiere leisten können. Für den Rest heisst Aufwertung Verdrängung.
Der Aufwertungsprozess findet nicht nur in Zürich statt, sondern ist eine logische Erscheinung im kapitalistischen System, dessen Ziel die Vermehrung des Kapitals ist. Wie das wann wo stattfindet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nachdem vor nunmehr 10 Jahren die allgemeine Krise des Kapitalismus wieder für alle sichtbar einschlug, wird wieder stärker in vermeintlich sichere Anlagen – nämlich Grund und Boden – investiert. Dazu kommt eine allgemeine Tendenz der Urbanisierung. Immer mehr Menschen wohnen in Städten und diese Entwicklung wird allem Anschein nach so weitergehen.
Auch wenn der Prozess der Urbanisierung komplex ist, so lässt sich doch sagen, dass die Städte für das Kapital trotz oder gerade wegen der Digitalisierung attraktiv sind. Es werden neue Arbeitsplätze geschaffen, welche zusammen mit dem Angebot der Städte an Unterhaltung, sozialen Kontakten und dem urbanen Trend dazu führt, dass Menschen (aus verschiedenen Klassen) vermehrt in Städte ziehen.

(... siehe Einleitung der Broschüre im PDF ...)

Deshalb wollen wir mit dieser kleinen Sammlung zeigen, dass einiges möglich ist. Und wir wollen auch sagen, dass unzählige weiter Aktionen nicht nur machbar, sondern auch notwendig und legitim sind. Auf das diese Broschüre in einem Jahr unzählige Seiten mehr enthält!

Quelle und PDF: https://barrikade.info/Broschure-Aufwertung-ist-angreifbar-1274

ZH: Farbe für Betonklötze

Einige Farbtöpfe sind am Betonklotz bei der Langstrassenunterführung gelandet

Wir haben letzte Nacht vom 3. Juli 2018 ein Dach an der Langstrasse besucht. Um die Langstrasse und vor allem einen ihrer Orte, wo die Stadtaufwertung am klarsten sichtbar ist, auf unsere Art zu verschönern. Bei der Langstrassenunterführung wurde vor nicht allzulanger Zeit ein weiterer Betonklotz hingestellt, wie sie in verschiedenen Quartieren vermehrt auftauchen. Diese Klötze, wo für Wohnungen horrende Mieten bezahlt werden müssen, kann sich die Quartierbevölkerung natürlich nicht leisten und so ziehen dort Yuppies ein, die sowieso zu viel verdienen und kein Interesse am Quartierleben haben. Der Betonklotz ist zudem die Erweiterung der Europalle über die Langstrasse. Die Abriss- und Neubauwut wird sich wohl noch weiter Richtung PJZ ausweiten, wo die Häuser des Mietwucherers Sanders von der Stadt aufgekauft werden. Auch dort werden wohl wieder schöne Lofts für eine nicht so sehr durchmischte Mieterschaft erstellt.

Wir haben die hässlichen Betonklötze mit ein wenig Farbe verschönert und unsere Kritik ansatzweise dran geschrieben. Dies sollte keine Kunst-am-Bau-Aktion sein, sondern darstellen, dass wir nicht einverstanden sind, wenn das Quartier im Sinne der Besserverdienenden (a.k.a. Bonzen) verändert wird.

Gegen die kapitalistische Stadtaufwertung! Gegen den Kapitalismus! Für lebenswerte, solidarische Quartiere!

Kommando Himmelblau und Blutrot

Quelle: https://barrikade.info/Farbe-fur-Betonklotze-1251

Aufbau Vertrieb

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An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

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Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.