Statement by Revolutionärer Aufbau Schweiz on the COVID 19 pandemic - 19 March 2020

Statement by Revolutionärer Aufbau Schweiz on the COVID 19 pandemic - 19 March 2020

The pandemic as a crisis of capitalism

With the COVID 19 pandemic, capitalism in the economic metropolises is plunging into a new crisis. The virus may not care whether it hits rich or poor people. However, it does happen upon a system which poses this question nonstop: Who has access to health care, who is considered relevant and worthy of protection by the system, and who will be secured (and to what extent) in the approaching crisis. Rarely does the system unmask itself so blatantly as a class society and capitalism so openly as a system in which profits stand above everything.

Even before the virus hit in recent months, capitalism was anything but stable. The system was already crisis-ridden at a global scale. The pandemic is merely accelerating the long-established economic and political tendency towards crisis and war. The virus has fuelled the economic crisis of capital overproduction, the global imperialist and neo-colonial relations of exploitation and power, and the crisis of legitimation of the democratic bourgeois form of rule.

So what we are currently experiencing is a massive intensification of the contradictions of capitalism. Economic and political processes, which previously often took place "behind our backs", are now breaking out with devastating consequences and openly enter the consciousness of many with full force. The health care, economic and political crisis is changing everyone's daily lives. And in this crisis-like change, many people can directly and subjectively experience the destructive power inherent in capitalism.

Such historical situations can drastically change the social balance of power. They can either trigger developments in the direction of socialism or barbarism. A revolutionary left must become part of the solution and try to influence these power relations.

Even though the situation is constantly changing, we want to make a few points.

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Stellungnahme des Revolutionären Aufbau Schweiz zur COVID-19-Pandemie – 19. März 2020

Die Pandemie als Krise des Kapitalismus

Mit der COVID-19-Pandemie stürzt der Kapitalismus in den Wirtschaftsmetropolen in eine neue Krise. Das Virus mag sich nicht darum scheren, ob es auf reiche oder arme Menschen trifft. Allerdings trifft es auf ein System, in der sich diese Frage tagtäglich stellt, beispielsweise wer welchen Zugang zu Gesundheit hat, wer vom System als schützenswert und relevant betrachtet wird und wer in der folgenden Krise wie abgesichert werden wird. Und so offen demaskiert sich das System selten als Klassengesellschaft und ein Kapitalismus, in dem Profite über allem stehen.

Und dieses System, auf welches das Virus in den letzten Monaten getroffen ist, war alles andere als stabil, sondern eine kriselnde kapitalistische Weltgesellschaft. Die Pandemie beschleunigt die schon lange angelegte ökonomische und politischer Krisen- und Kriegstendenz. Sie wirkt wie Benzin für die ökonomische Kapitalüberproduktionskrise, für die globalen imperialistischen und neokolonialen Macht- und Ausbeutungsverhältnisse und für die Legimitationskrise der demokratische-bürgerlichen Herrschaftsform.

Was wir aktuell erleben, ist also eine massive Zuspitzung der Widersprüche des Kapitalismus. Ökonomische und politische Prozesse, die sich zuvor oft „hinter unserem Rücken“ vollzogen haben, brechen sich jetzt mit verheerenden Konsequenzen Bahn und treten mit aller Wucht offen ins Bewusstsein vieler. Die gesundheitliche, ökonomische und politische Krise verändert den Alltag aller. Und in dieser krisenhaften Veränderung wird für viele unmittelbar subjektiv erfahrbar, welche Zerstörungskraft dem Kapitalismus innewohnt.

Es sind solche historischen Situationen, welche gesellschaftliche Kräfteverhältnisse drastisch verändern können, welche Entwicklungen in Richtung von Sozialismus oder von Barbarei anstossen können. Eine revolutionäre Linke muss dabei ein Teil der Lösung werden und versuchen, diese Kräfteverhältnisse zu beeinflussen.

Auch wenn sich die Situation laufend ändert, wollen wir einige Punkte festhalten.

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Flugblatt: Smash WEF – gemeinsam kämpfen, gemeinsam vorwärts!

Bereits zum 50sten Mal treffen sich Ende Januar die Mächtigen der Welt im militärisch abgeschotteten Davos: RegierungsvertreterInnen, Konzernbosse und Delegierte von internationalen Organisationen. Und dabei stellt sich das WEF nach aussen gerne als Diskussionsplattform dar, die durch das Zusammenbringen der wichtigsten Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft nach Lösungen für die zahlreichen Krisen und Probleme des Kapitalismus sucht. Lösungen brauchen wir aber nicht von einer Teilnehmerliste, die aus den grossen Finanzinstituten, den grössten UmweltverschmutzerInnen, zahlreichen KriegsprofiteurInnen und reaktionäre PolitikerInnen besteht. Tatsächlich ist das WEF wie andere Wirtschaftsgipfel nur ein Versuch der Herrschenden, in der immer schärferen kapitalistischen Krise und den immer grösser werdenden Konflikten zwischen den kapitalistischen Staaten die grössten Risse im kapitalistischen Fundament so weit es geht zu kitten.

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Anti-WEF-Winterquartier 2020

Bruch – Solidarität – Aufstand: Veranstaltungen und Workshops zu laufenden Kämpfen in Lateinamerika, Rojava, Griechenland und hier. Anti-WEF-Winterquartier Zürich 10.-12. Januar 2020. Alle Veranstaltungen im Streikhaus, Sihlquai 115, Zürich.

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Banken statt KlimaaktivistInnen den Prozess machen!

Banken statt KlimaaktivistInnen den Prozess machen!

Am 8. Juli blockierten KlimaaktivistInnen die Credit Suisse in Zürich und UBS in Basel. Die Aktion richtete sich gegen die Schweizer Finanzwirtschaft, die zwanzig Mal mehr Treibhausgasmissionen verursacht als die Schweiz selbst. Dies zeigt die Verantwortlichen der Klimakrise: Das Kapital – und nicht die ArbeiterInnenklasse – zerstört den Planeten für seinen Profit. Die Credit Suisse investiert unter anderem in Kohleabbau, Fracking und die Dakota Access Pipeline.

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