Communiqué zum Aktionstag #zh1107

(kopiert von barrikade.info)

zh

Wir, das ist ein Zusammenschluss verschiedener linkspolitischer Zusammenhänge der Stadt Zürich, haben unter dem Motto „Wir tragen eure Krise nicht – gemeinsam gegen Kapitalismus“ für den 11. Juli in Zürich zu einem Aktionstag aufgerufen.

Der Aufruf sollte eine Anregung sein, sich zu organisieren, Widerstand auf die Strasse zu tragen und in der Stadt sichtbar zu machen. Das “Gemeinsam gegen den Kapitalismus“ im Aufruf impliziert den Anspruch verschiedene Kämpfe gegen das bestehende System zu verbinden. Dabei sind wir vom Ansatz ausgegangen, dass wir nur gemeinsam die Schlagkraft entwickeln können, Kapitalismus, die ökonomische Krise vor und nach der Corona Pandemie, Rassismus und Patriarchat zu überwinden.

Ein unvollständiger Überblick über den Tag selbst:

Das Polizei- und Justizzentrum im Kreis 4 wurde mit Farbe und brennenden Containern angegriffen. Ebenso wurde der Hauseigentümerverband, Uber, Brasilianisches Konsulat Zürich und der Krankenkassenverband SanteSuisse mit Farbe verschönert. Die Erklärungen dazu gibt es hier https://barrikade.info/article/3674

Am Nachmittag gab es an verschiedenen Plätzen in Zürich Standaktionen, Openair Ausstellungen, Veranstaltungen und ähnliches. Dabei ging es um Themen wie Racial Profiling, Kommunalismus und Soziale Ökologie, revolutionäre und linke Bewegungen in der Türkei und Kurdistan, das Suruc-Massaker, feministische und antikapitalistische Antworten auf die Krise, NiUnaMenos und die Klimakrise.

Zum Thema Spitalprivatisierungen und Sparmassnahmen im Gesundheitsbereich gab es eine Kundgebung und eine kleine Demo. Die Erklärung dazu gibt es hier https://barrikade.info/article/3673

Zum Abschluss des Tages kamen wir zu einer gemeinsamen Demonstration zusammen. Diese fand in der Vereinigung mit der „Stoppt Erdogans Krieg in Kurdistan - Zeit für Widerstand - gemeinsam gegen den Faschismus“, ein schönes und bestärkendes Ende!

Die Mobilisierung vom 11. Juli hat aber auch aufgezeigt, dass bis wir diversere Kämpfe verbinden können, noch ein Weg vor uns liegt. Um Kämpfe verbinden zu können, müssen wir die Strukturen in den Zusammenhängen, in denen wir organisiert sind, kritisch hinterfragen und an ihnen arbeiten.

Eine andere Welt ist ein langer Weg - doch eine andere Welt ist möglich.

Wir tragen eure Krise nicht - Aufruf für den Aktionstag am 11.07.2020

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Deutsch

Wir tragen eure Krise nicht!
Aufruf für den Aktionstag am 11.07.2020

Die ökonomische und ökologische Krise verschärft sich ungebremst: Die Arbeitslosigkeit steigt und die Rechte der Arbeitenden werden ausser Kraft gesetzt. Menschen verlieren durch sich häufende Umweltkatastrophen ihre Lebensgrundlage. Die Gewalt gegen FTIQ+ nimmt zu. Durch die rassistisch motivierte Asylpolitik der EU und der Schweiz verlieren hunderte Menschen ihr Leben auf der Suche nach Schutz. Im Zuge der CoVid19-Pandemie und der Klimakrise verstärkt sich die Ausbeutung der Mehrheit der Bevölkerung. Währenddessen verteidigt systemische Gewalt mit immer offensichtlicheren Mitteln den Status quo.
#präkarisierung #femizide #covid19 #klimakrise #frontex #polizeigewalt. Siehe: #kapitalismus

Wir haben lange genug ertragen!
In letzter Zeit haben immer mehr Menschen begonnen sich zu organisieren, gegenseitige Solidarität erlebbar gemacht und sich gegen Unterdrückung gewehrt. In Kurdistan erkämpfen sich die Menschen Raum, um eine kommunalistische, basisdemokratische Gesellschaft aufzubauen, die antikapitalistisch und antipatriarchal organisiert sein soll. Die feministische Bewegung hat globalen Aufschwung erlebt, was sich am Feministischen* Streik am 14. Juni 2019 in historischem Ausmass gezeigt hat. Im letzten Herbst waren weltweit mehrere Millionen bei Klimademonstrationen zusammen auf der Strasse und setzten sich für eine lebenswerte Zukunft ein. Im Januar dieses Jahres fand in Indien der weltweit grösste Streik der Geschichte statt. 250 Millionen Menschen setzten sich gegen Diskriminierung und für Arbeitsrechte ein. In Spanien wurde unter der Parole „No cobramos, no pagamos“, „Ohne Lohn, keine Miete“ zu einem Mietstreik aufgerufen, um für ein Leben in Würde einzustehen und Besitzverhältnisse in Frage zu stellen.
Die Black Lives Matter-Bewegung vereint aktuell ganze Bevölkerungsgruppen gegen rassistische Diskriminierung und Polizeigewalt gegen BIPoC.

Auch in der Schweiz haben sich in den vergangenen Monaten, neben den schon bestehenden Bewegungen und Organisationen, immer mehr Kollektive und Netzwerke gegründet.
So wird dieser Gesamtscheisse eine Alternative geboten und Selbstbestimmung zurück erlangt: Die Trotzphase sowie die Care Work Unite-Kampagne besteht aus Menschen, die bezahlte oder unbezahlte Care-, Betreuungs- oder Pflegearbeit leisten und kämpft für faire Arbeitsbedingungen dieser #systemrelevanten Aufgaben. Unter dem Motto «Solidarität gegen Corona» wurden selbstorganisierte Unterstützungsangebote zu arbeitsrechtlichen, juristischen und gesundheitlichen Fragen aufgebaut. Das Migrant Solidarity Network (MSN) setzt sich für entrechtete Menschen in der Schweiz ein.
Diese Aufzählung bietet nur eine vage Vorstellung der sich organisierenden Menschen und soll ein Vorgeschmack sein, auf was alles noch folgen kann.
#Solidarität #FeministischerStreik #KlimaStreik #14Juni #RefugeesWelcome #EinZuhauseFürAlle

Mit diesem Aufruf wollen wir alle Menschen dazu ermutigen, sich zu organisieren oder sich Bestehendem anzuschliessen. Am 11. Juli wollen wir gemeinsam in der ganzen Stadt Zürich sichtbar machen, dass es an der Zeit ist, all unsere Kämpfe zu verbinden und Solidarität zu leben. Nur gemeinsam können wir die Schlagkraft entwickeln, um das bestehende System zu überwinden.

Gemeinsam gegen Kapitalismus! Eine andere Welt ist möglich!
#ZH1107 #Revolution #GemeinsamSindWirStark #BlackLivesMatter #NiUnaMenos #RiseAgainstBorders

Englisch

We won’t bear your crisis!
Call for an Action Day on 11th of July

The economic and ecological crisis is worsening at an unchecked rate: unemployment is rising and workers' rights are being suspended. People are losing their base of existence as environmental disasters become more frequent. Violence against FTIQ+ is increasing. Hundreds of people dying in search of protection as a result of the racist asylum policy of the EU and Switzerland. In the wake of the CoVid19 pandemic and the climate crisis, the exploitation of the majority of the population is increasing. Meanwhile, systemic violence is defending the status quo with increasingly obvious means.
#precarization #femicides #covid19 #climatecrisis #frontex #policeviolence. See: #capitalism

We have endured long enough!
Recently, more and more people have begun to organize themselves, to experience mutual solidarity and to resist oppression. In Kurdistan, people are fighting for territory to build a communalist, grassroots democratic society, which is supposed to be anti-capitalist and anti-patriarchal. The feminist movement has experienced a global upswing, which has been shown on a historic scale by the Feminist* Strike on 14 June 2019. Last autumn, several million people merged on the streets at climate demonstrations around the world, campaigning for a future worth living. In January this year, the world's largest strike in history took place in India. 250 million people stood up against discrimination and for labour rights. In Spain, a rent strike was called under the slogan "No cobramos, no pagamos", "No wages, no rent", to stand up for a life in dignity and to question property rights.
And the Black Lives Matter movement is currently uniting populations against racist discrimination and police violence against BIPoC.

In recent months, as well in Switzerland, more and more collectives and networks have been formed alongside the existing movements and organizations, offering an alternative to this poor conditions and helping to regain self-determination: Trotzphase as well as the Care Work Unite-campaign consists of people who perform paid or unpaid care, support or nursing work They are fighting for fair working conditions for these #systemrelevant social tasks. Under the slogan "Solidarity against Corona", self-organized support services for labour, legal and health issues were set up. The Migrant Solidarity Network (MSN) campaigning for disfranchised people in Switzerland.
This list is only offering a vague idea of networks and actions and is intended to be a small foretaste of what may follow.
#Solidarity #FeministStrike #ClimateStrike #14June #RefugeesWelcome #AHomeForEveryone

With this call we want to encourage all people to organize themselves or to join existing ones. On the 11th of July, let’s make visible, in the whole city of Zurich, that it is time to combine all our struggles and live solidarity every day. Only united it will be possible to develop the power to overcome the existing system.

Together we will fight capitalism. A better world is possible!
#ZH1107 #Revolution #TogetherWeAreStrong #BlackLivesMatter #NiUnaMenos #RiseAgainstBorders

Türkisch:

Krizinizi taşımıyoruz!

11 Temmuz 2020'de eylem günü çağrısı

Ekonomik ve ekolojik kriz gittikçe kötüleşiyor:

İşsizlik artıyor ve işçi hakları askıya alınıyor.
İnsanlar çevresel felaketlerin artması nedeniyle geçim kaynaklarını kaybediyorlar. FTIQ+'ya karşı şiddet artmaktadır. AB ve İsviçre'nin ırkcı olarak motive edilmiş iltica politikaları nedeniyle, yüzlerce insan koruma arayışı içinde hayatını kaybediyor. CoVid 19 salgını ve iklim krizinin ardından nüfusun çoğunluğunun sömürüsü artmaktadır. Bu arada, sistemik şiddet statükoyu giderek daha açık yollarla savunuyor.

#guvencesizlik #femisid #covid19 #iklimkrizi #frontex #polissiddeti
Bakınız: #kapitalismus

Yeterince taşıdık!

Son zamanlarda giderek daha fazla insan örgütlenmeye, karşılıklı dayanışmayı deneyimlemeye ve baskı ile savaşmaya başladı.
Kürdistan'da insanlar, komünal ve tabandan demokratik bir sistem ve anti-kapitalist ve ataerkil karşıtı şekilde örgütlenen bir alan için, mücadele ettiler. Feminist hareketin bir yükseliş yaşadığını, 14 Haziran 2019'da feminist* grevde tarihi bir katılım ile gösterdi. Geçtiğimiz sonbaharda, dünya çapında sokaklarda iklim gösterilerine birkaç milyon insan katıldı ve yaşamaya değer bir gelecek için kampanya yürüttü. Dünyanın tarihteki en büyük grevi bu yıl Ocak ayında Hindistan'da gerçekleşti. 250 milyon insan ayrımcılığa ve işçi haklarına karşı kampanya yürütü. Ispanyada „No cobramos, no pagamos“, „Ücretsiz, kira yok“ sloganı ile onurlu bir yaşam için var olma ve mülküyetin dağılımını sorgulamak için, kira grevine çağrı yapıldı.

Black Lives Matter-hareketi şu anda tüm nüfus gruplarını ırk ayrımcılığına ve BIPoC'ye karşı polis şiddetine karşı birleştirmektedir.

Mevcut hareketlere ve organizasyonlara ek olarak, son aylarda İsviçre'de giderek daha fazla kolektif ve ağ kuruldu.

Böylece bu pisliğin bir alternatifi var ve kendi kaderini tayin hakkı kazanılıyor: Meydan okuma aşaması ve Care Work Unite kampanyası ücretli veya ücretsiz bakım, destek veya bakım çalışmaları yapan ve sistemle ilgili bu önemli görevler için adil çalışma koşulları için mücadele eden kişilerden oluşur.

“Corona'ya karşı dayanışma” sloganı altında, iş hukuku, yasal ve sağlık konularında kendi aralarında organize edilmiş destek olanakları oluşturuldu. Göçmen Dayanışma Ağı (MSN) İsviçre'de haklarından mahrum bırakılmış kişiler için çalışıyor.

Burda sayilanlar sadece örgütlü insanlar hakkında tahmini bir fikir vermekte. Daha olabilecekler için de bir fikir olsun.

#Dayanisma #Feministgrev #iklimgrevi #14Haziran #RefugeesWelcome #EinZuhauseFürAlle

Bu çağrı ile tüm insanları kendilerini organize etmeye veya mevcut olanlara katılmaya teşvik etmek istiyoruz. 11 Temmuz'da tüm Zürih kentinde bütün mücadelelerimizi ve dayanışma yaşamanızı sağlama zamanı geldiğini göstermek istiyoruz. Sadece birlikte mevcut sistemin üstesinden gelmek için güç geliştirebiliriz.

Kapitalizme karşı birlikte! Başka bir dünya mümkün!

#ZH1107 #Devrim #BirlikteGüclüyüz #BlackLivesMatter #NiUnaMenos #RiseAgainstBorders

Spansisch

¡No estamos cargando con su crisis!
Convocatoria para el Día de Acción del 11.07.2020

La crisis económica y ecológica se agrava sin control: el desempleo aumenta y los derechos de los trabajadores se suspenden. Las personas están perdiendo sus medios de vida a medida que los desastres ambientales se hacen más frecuentes. La violencia contra mujeres, personas trans, -inter, -queer+ está aumentando. Cientos de personas pierden la vida en busca de protección debido a la política de asilo racista de la UE y Suiza. Tras la pandemia de Covid19 y la crisis climática, la explotación de la mayoría de la población está aumentando. Mientras tanto, la violencia sistémica defiende el status quo con medios cada vez más evidentes.

#precarización #femicidios #covid19 #crisis climática #frontex #violencia policial.
Mira: #capitalismo

¡Ya hemos aguantado bastante!
Recientemente, cada vez más personas han comenzado a organizarse, vivir la solidaridad mutua y a resistir la opresión. En el Kurdistán, la gente está luchando por el espacio para construir una sociedad comunalista y democrática de base, que debería ser organizada de manera anticapitalista y antipatriarcal. El movimiento feminista ha vivido un auge global, que se ha manifestado a escala histórica con la Huelga Feminista* del 14 de junio de 2019. El otoño pasado, varios millones de personas de todo el mundo salieron a las calles en manifestaciones climáticas y militaron a favor de un futuro digno de vivir. En enero de este año, la mayor huelga de la historia tuvo lugar en la India. 250 millones de personas se levantan contra la discriminación y a favor de los derechos laborales. En España se convocó una huelga de renta bajo el lema "No cobramos, no pagamos", "Sin salario, no hay renta", para defender una vida digna y cuestionar la propiedad.
El movimiento Black Lives Matter une actualmente a grupos enteros de la población contra la discriminación racial y la violencia policial contra personas negras, indígenas y de color.

También en Suiza se han formado cada vez más colectivos y redes en los últimos meses, junto con los movimientos y organizaciones ya existentes.
Por lo tanto, se ofrece una alternativa a esta mierda total y se recupera la autodeterminación: Trotzphase, así como la campaña Care Work Unite, consiste en personas que realizan trabajos de cuidado, apoyo o enfermería remunerados o no remunerados y luchan por condiciones de trabajo justas de estas tareas sistémicamente relevantes. Bajo el lema "Solidaridad contra Corona", se crearon servicios de apoyo autogestionados en cuestiones laborales, jurídicas y sanitarias. El Migrant Solidarity Network (MSN) aboga por gente desfavorecida en Suiza.
Esta enumeración sólo ofrece una vaga idea de las personas que se están organizando y pretende ser un anticipo de lo que puede suceder a continuación.
#Solidaridad #Huelga feminista #Huelga climática #14Junio #RefugiadosBienvenidos #Un hogar para todos

Con esta llamada queremos animar a todas las personas a organizarse o a unirse a las ya existentes. El 11 de julio queremos hacer visible juntos en toda la ciudad de Zurich que es hora de unir todas nuestras luchas y vivir la solidaridad. Sólo juntos podemos desarrollar el poder de superar el sistema existente.

¡Juntxs contra el capitalismo! ¡Otro mundo es posible!
#ZH1107 #Revolución #Juntxs somos fuertes #NiUnaMenos #BlackLivesMatter #Subir las fronteras

Italiano

Non sopportiamo la vostra crisi!
Appello per la giornata d'azione dell' 11.07.2020

La crisi economica ed ecologica sta accelerando incontrollata: la disoccupazione aumenta e i diritti dei lavoratori vengono sospesi. Le catastrofi eocologico sempre più frequenti provocano la perdita delle risorse necessarie alla sopravvivenza. La violenza contro le donne, le persone trans, intersex e queer+ è in aumento. La politica d'asilo a fondo razziale dell'UE e della Svizzera costa la vita a centinaia di persone in cerca di protezione. E in seguito alla pandemia del CoVid19 e alla crisi climatica, gli abusi della maggior parte della popolazione diventano sempre più strazianti. Nel frattempo, la violenva sistemica difende lo status quo con mezzi sempre più evidenti.
#precarizzazione #femicidi #covid19 #crisiclimatica #frontex #violenzadellapolizia. Vedi: #capitalismo

Abbiamo sopportato abbastanza!
Negli ultimi tempi, sempre più persone hanno cominciato ad organizzarsi, a vivere la solidarietà mutua e difendersi contro la repressione. In Kurdistan la gente sta lottando per poter costruire una società comunalista e una democrazia di base con una matrice anticapitalista e antipatriarcale. Il movimento feminista si è messo in moto a livello globale, e anche in Svizzera lo Sciopero Feminista* del 14 giugno 2019 di proporzioni storiche l'ha reso una realtà negli occhi di tutti. L'autunno passato milioni di persone sono scesi in strada per manifestare contro la crisi climatica e rivendicare un futuro vivibile. A gennaio di quest'anno abbiamo visto in India il più grande sciopero nella storia dell'umanità. 250 milioni di persone si sono uniti per respingere la discriminazione e richiedere diritti lavorativi. In Spagna c'è stato un appello allo sciopero dell'affitto con il grido "No cobramos, no pagamos", "Senza reddito non paghiamo" per chiedere una vita degna di questo nome e mettere in questione lo sistema attuale di proprietà.
Il movimento Black Lives Matter unisce intere fasce della popolazione nell'opposizione alla discriminazione raziale e alla violenza della polizia contro le persone di colore e indigeni.

Anche in Svizzera abbiamo vissuto negli ultimi mesi la nascita di sempre più nuovi collettivi e reti, che si affiancano ai movimento e alle organizzazioni già esistenti.
Siamo in tanti ad offrire un'alternativa alla cazzata generale e riprendiamo il destino in mano: la Trotzphase e la campagna Care Work Unite (unione di lavoratori di cura) sono movimenti di persone che forniscono servizi di cura fisica e sociale non sempre retribuiti e che lottano per condizioni di lavoro giuste per le loro professioni di rilevanza sistemica. Con la nuova rete di sostegno "Solidarietà contro corona" vengono sviluppate offerte autonome di aiuto nei settori giuridico, sanitario e dei diritti lavorativi. La Migrant Solidarity Network (MSN, Rete di Solidarietà con i migranti) si impegna ad aiutare le persone in Svizzera private di diritti.
Questa rassegna non può che dare una vista generale delle persone che si organizzano e un anteprima di quello che potrebbe seguire.
#solidarietà #scioperofeminista #scioperperilclima #14giugno #RefugeesWelcome #UnaCasaPerTutti

Con questo appello, chiamiamo tutti ad autoorganizzarsi oppure a participare a una rete già esistente. L'11 luglio vogliamo mostrare insieme su tutto il territorio della città di Zurigo che è venuto il tempo di unire le nostre lotte e vivere la solidarietà. Solo insieme possiamo sviluppare la forza che serve per andare oltre il sistema attuale.

Insieme contro il capitalismo! Un altro mondo è possibile!
#ZH1107 #rivoluzione #Insiemesiamoforte #BlackLivesMatter #NiUnaMenos #RiseAgainstBorders

Pressemitteilung Revolutionäres 1. Mai Bündnis Basel

Pressemitteilung 7. Mai 2020

Revolutionärer 1. Mai Basel – Wir nahmen uns die Strasse und werden dies auch wieder tun!

In Basel fand letzte Woche die revolutionäre 1. Mai-Demonstration statt. Mehrere hundert Menschen zogen durch die Innenstadt, mit etlichen Transpis, vielen Parolen und mit Masken und Abstand zueinander. Die überschäumenden Reaktionen der Bürgerlichen zeigen, dass sich die Kämpfe langsam verschärfen. Wer bestimmt was der richtige Umgang mit der Corona-Krise ist? Wie werden die Lasten verteilt?

Die Coronakrise trifft Arbeiter*innen, Prekäre, Sans-Papiers oder Menschen, die kein Zuhause haben, sehr hart. Die Krise wird auf ihrem Rücken ausgetragen. Gleichzeitig werden die Reichen dieser Gesellschaft grösstenteils genauso reich oder noch reicher aus dieser Krise hervorgehen. Sie profitieren von den staatlich eingeworfenen Steuergeld-Milliarden, streichen weiterhin Miete ein oder werden später an erster Stelle stehen, wenn es um das Privatisieren der Gewinne nach der Krise geht.

Das ist nicht überraschend und auch kein moralisches Problem: Es ist die Funktionsweise dieser Gesellschaft. Und genau diese bekämpfen wir. Wir können es uns nicht leisten zu Hause zu bleiben, bis der letzte COVID19-Fall durch ist. Denn die Angriffe auf unsere Lebensbedingungen passieren jetzt stärker denn je.

Dass bürgerliche Politiker*innen nun von der SP bis zur SVP eine solche Demonstration hart attackieren, war abzusehen. Trotzdem ist es für deren Politik entlarvend: Denn während sie als Interessensvertreter*innen der Unternehmen auf ein baldiges Ende der wirtschaftlichen Massnahmen drängen, werden politische Kundgebungen ins Visier genommen. Sie haben kein Problem damit, wenn Tausende mitten in der Gesundheitskrise aufgrund ihrer Lohnabhängigkeit dazu gezwungen werden, auf Grossbaustellen arbeiten zu gehen. Doch was für sie gar nicht geht: wenn dann Menschen selbstbestimmt und mit Abständen auf die Strasse gehen, um für eine solidarische, gerechte Gesellschaft zu kämpfen.

Eine kapitalistische Gesellschaftsordnung wird die Bedürfnisse einer grossen Mehrheit immer hinten anstellen – denn zuerst kommen die Interessen des Kapitals. Besonders verheerend ist das zu Zeiten einer globalen Gesundheitskrise. Wir brauchen radikale Veränderungen! Es gibt kein zurück zur Normalität, denn das „Normale“ war bereits das Problem! Erkämpfen wir uns eine andere, solidarische Zukunft! Für diese Perspektive haben wir uns die Strasse genommen. Und wir werden es auch wieder tun!


Revolutionäres 1. Mai Bündnis Basel 2020
Basel Nazifrei, Basis 21, BfS, Carambolage, CCJ Collective Climate Justice, Drei Rosen gegen Grenzen, Elsi, Grauer Block, IDHF, IGA , Lotta – Organisiert kämpfen, Make Rojava Green Again Basel, MLKP, Offenes Antifaschistisches Treffen, PARTIZAN, PDD (Proletarian Revolutionary Stance), Recht auf Stadt, Revolutionärer Aufbau Basel, Revolutionäre Jugend Basel, Revolutionäres Netzwerk, Revolutionäres queer-feministisches Bündnis, Rojava Komitee Basel, Ronahî Frauenrat, TKEP/ Leninist, TKİP, Einzelpersonen

Communiqué zum 1. Mai 2020

BS 2Erklärung des RAS zur 1. Mai-Kampagne 2020

Der diesjährige 1. Mai fand in einem besonderen gesundheitlichen und politischen Kontext statt. Die COVID-19-Pandemie forderte von revolutionären Kräften – wie dem Revolutionären Aufbau Schweiz – taktische Anpassungen in der Mobilisierungsform, um gesundheitliche Risiken minimal zu halten. Gleichzeitig forderten die durch die Pandemie angestossenen Krisenfolgen politisch umso mehr eine offensive Mobilisierung am internationalen Tag der ArbeiterInnenklasse. Der Revolutionäre Aufbau Schweiz hatte für heute entsprechend dazu aufgerufen, den öffentlichen Raum und die Strasse in geeigneter Form mit klassenkämpferischen und revolutionären Positionen zu besetzen. Um den kämpferischen Ausdruck des 1. Mai zu erhalten, haben wir uns in Basel, Winterthur und Zürich an verschiedenen revolutionären, antikapitalistischen oder gewerkschaftlichen Aktionseinheiten beteiligt.

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Bündnis-Kommuniqué zum revolutionären 1.Mai in Basel

Communiqué des Revolutionären 1. Mai Bündnis Basel

Trotz und gerade wegen der Coronakrise entschloss sich das revolutionäre 1. Mai-Bündnis, am 1. Mai auf die Strasse zu mobilisieren. 800-1000 Menschen folgten dem breit abgestützten Aufruf und besammelten sich in kleinen Gruppen mit Abstand und Masken auf der Klybeckstrasse. Die Stimmung war gut, die Wichtigkeit des 1. Mais als internationaler Kampftag der Arbeiter*innen und Unterdrückten, an dem die verschiedensten Kämpfe zusammengebracht werden, war spürbar. Durch die vielen Kleingruppen, waren wohl so viele unterschiedliche Transpis wie noch nie an einer 1.Mai Demo dabei.

Spontan bildete sich ein Demonstrationszug Richtung Claraplatz und dann weiter durch die Innenstadt und zum Wettsteinplatz.

Die Demo wurde durch ein Radio begleitet, das den 1. Mai auch in die Wohnzimmer derjenigen brachte, die zu Hause bleiben mussten.

Nachdem sich die Demo nach einer Abschlusskundgebung auf dem Wettsteinplatz aufgelöst hatte, wurden zahlreiche Menschen beim Weggehen von der Polizei kontrolliert.

Nach einer langen Zeit ohne Demonstrationen ist dieser 1. Mai der Auftakt für eine nächste Phase: Seit Beginn der Coronakrise wird versucht die Kosten nach unten abzuwälzen. Dagegen müssen wir jetzt entschieden kämpfen. Und in diesen Kämpfen müssen wir unsere  Perspektive aufbauen: eine andere, solidarische Welt ist möglich und dringend notwendig!

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RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

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Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.