«Den Flughafen als Ganzes ins Auge nehmen.»

4Am 11. September 2020 kam es am Flughafen Zürich-Kloten zu einer Protestkundgebung der Swissport-Belegschaft. Es war dies der erste grössere und sichtbare Arbeitskonflikt in der Deutschschweiz seit dem Corona-Lockdown. Wir haben mit Patrick (Name geändert) über die Situation der Beschäftigten am Flughafen gesprochen – er arbeitet seit über vier Jahren bei der Firma Swissport und kennt die Umstände.

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Swissport: Heute Protest – Morgen Streik?

Am Freitag, 11. September 2020 hatten sich 1’500 Swissport-ArbeiterInnen sowie UnterstützerInnen zu einer Protestversammlung vor dem Check-In 1 am Flughafen Kloten versammelt. Ihre Forderung: Kein Lohnabbau!

(az) «The union makes us strong» war überall zu lesen. Und damit ging in der Deutschschweiz der erste Arbeitskampf dieser Grösse seit der Corona-Krise über die Bühne. Die Swissport-Arbeiterinnen – also Teile des Bodenpersonals am Flughafens Kloten – stellen sich lautstark dagegen, dass die Krise des Flugverkehrs trotz Staatshilfen auf ihren Rücken abgewälzt werden sollten. Bis zu 15% Lohnreduktion stellte die Airline in Aussicht und drohte, ansonsten die Konkurrenz zu berücksichtigen, welche ihrerseits über keinen Gesamtarbeitsvertrag und damit über tendenziell schlechtere Arbeitsbedingungen und tiefere Löhne verfügt. Diese Drohung folgt der bekannten staatlichen Auslagerungsstrategie.

Ein Transparent der Gewerkschaft VPOD Luftverkehr thematisierte (wenn auch mit Fragezeichen versehen), was vereinzelt auch durch Rufe gefordert wurde: Streik! Es wäre ein starkes Zeichen in einer Zeit, die von krisenbedingten Massenentlassungen geprägt ist. Gleichzeitig fand auch eine Kundgebung der Swissport-ArbeiterInnen am Genfer Flughafen statt: Die Solidarität gehört allen ArbeiterInnen im Kampf gegen die Zumutungen der Chefetagen!

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Franco und die Weltwoche

Franco und die Weltwoche

Ein Kommentar der Arbeitsgruppe Antifaschismus des revolutionären Aufbau's Zürich.

Am 29.04.2020 veröffentlichte das rechtspopulistische Wochenblatt die Weltwoche eine Ausgabe mit dem Titel «Was Europa Franco zu verdanken hat». Gemeint ist damit Francisco Franco, der ehemalige Diktator Spaniens. Der Gastartikel des reaktionären englischen Historikers Nicholas Farrell ist eine Mischung aus Geschichtsrevisionismus und Faschismus verherrlichender  Propaganda. Dass die Hofpresse der SVP provozieren will ist nichts Neues, wie weit sie sich dazu rechts aus dem Fenster lehnt ist jedoch einmal mehr besorgniserregend. Für AntifaschistInnen stellt sich derweil die Frage, wie man mit dieser rechten Propaganda umgehen will bzw. muss.

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