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| BS: Anti-WEF-Demo |
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| WEF angreifen - Antikapitalistische Perspektiven aufbauen! In den Krisen liege die Chance – diese Predigt schallt Jahr für Jahr von Davos den Berg hinab. Wie genau und für wen dies eine Chance sei, bleibt absichtlich nebulös. Klar ist nur, dass die Bevölkerung bzw. „wir alle“ an den Krisen Schuld tragen, weil wir doch gefälligst unser Anspruchsdenken herunterschrauben sollen, mehr arbeiten, weniger verdienen, flexibler sein, mehr lernen sollen.... Mit beeindruckendem Mut zur Verdunkelung schauen die WEF-TeilnehmerInnen jeweils an ihrer eigenen finsteren Rolle vorbei. Engagiert verfestigen sie die Rahmenbedingungen zur Plünderung der Welt:
Man muss keine hellseherischen Kräfte besitzen, um zu wissen, dass diese Zukunft, und dieses „Redesign“, nicht in unserem Interesse liegen wird. Unsere Zukunft können wir nur selber gestalten. Darum blicken wir nach Südamerika, das sich in verschiedenster Weise vom US-Imperialismus zu befreien versucht. Darum begrüssen wir die aktuellen Schüler- und Studentenstreiks gegen die Halunken, die die Bildung verschachern. Darum solidarisieren wir uns zuvorderst mit ArbeiterInnen und Angestellten, die gegen Verhältnisse kämpfen, in denen sie nur Mittel zum Zweck sind, die ihre Jobs für Gewinne verlieren und statt sozialer Gerechtigkeit Duckmäusertum und Gewerkschaftsfeindlichkeit erleben. Wenn jemand berechtigt ist, von Zukunft zu reden, dann nie und nimmer die AusbeuterInnen und KriegstreiberInnen. Die Zeichen der Zeit stehen stattdessen bei den Belegschaften, den Schülern und Studentinnen und bei den fortschrittlichen sozialen Bewegungen im Trikont, die Nein sagen zum Kapitalismus und für ein gerechtes Leben kämpfen! Mit ihnen auf die Strasse zu gehen geschieht im Namen einer besseren Zukunft! |
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Ort: Barfüsserplatz, Basel Kontakt: basel@aufbau.org |
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