Politwochenende 27. und 28. April 2024

Politwochenende 2024

Samstag 27. April

14.15 Ideologien der Ungleichwertigkeit – mit Anika Taschke, Referentin für Neonazismus und Strukturen
Die extreme Rechte in Deutschland. Von kommunalen Stärken und dem Weg in den Bundestag. Ein kurzer Rückblick und Ausblick auf den Einfluss rechter Akteur*innen in Deutschland.

16.00 Landwirtschaften für die Autonomie – Zur aktuellen Lage in Chiapas und den neuen Bestrebungen der Zapatistas
Angesichts der zunehmenden Konflikte und Gewalteskalationen in der Region Chiapas in Südmexiko kündete die EZLN im Herbst 2023 eine Umstrukturierung der zivilen und militärischen Einheiten an. Zu Gast ist ein Aktivist aus Mexiko, welcher mit der chiapanekischen Organisation DESMI Landwirtschaftprojekte in indigenen Gemeinden in Chiapas durchführt. Mit ihm sprechen wir über die aktuelle politische Lage vor Ort, Ernährungssouveränität, Saatgutaustausch, solidarische Ökonomie und die Neuorientierung der EZLN hin zu kollektiver Landwirtschaft (Mit Übersetzung auf Deutsch.)

18.00 Die Stärke der Gerîla und ein angeschlagenes Regime – mit einem revolutionären Internationalisten und Genoss_innen der Wahlbeobachtungs-Delegation in der Türkei
Bei den Kommunalwahlen in der Türkei hat das herrschende Regime einen schweren Schlag erlitten. Doch neue militärische Operationen gegen die Gerîla und die befreiten Gebiete kündigen sich an. Was sind die geostrategischen Hintergründe der türkischen Kriegspläne? Welche Rolle spielen die Kommunalwahlen?
Was sind die geostrategischen Hintergründe der türkischen Kriegspläne und welche Bedeutung haben Handelswege und Energietransport in den Auseinandersetzungen im Mittleren Osten?
Und was bedeuten die neuen Schritte der Gerîla im Bereich der Luftverteidigung?
Diese und viele weitere Fragen werden wir im Rahmen unserer Veranstaltung behandeln.

Sonntag 28. April

14:30 Zäme hebe, zäme stah – mit Antifa Paris-Banlieue und Kollektiv Désarmons-les!
Seit über einem Jahr beschäftigen wir uns im Rahmen der „zäme hebe, zäme stah“-Kampagne mit der Rolle des bürgerlichen Staates. In vieler Hinsicht ist die Situation in Frankreich weit fortgeschrittener, sowohl vom Standpunkt der Repression als auch der Kämpfe auf der Strasse. Aus diesem Grund wollen wir mit Genoss_innen des Kollektivs Désarmons-les! und der Action Antifasciste Paris-Banlieue über den Kontext hinter den autoritären Verschärfungen diskutieren, wie auch über ihre Strategien um weiterhin auf der Strasse handlungsfähig zu bleiben.

16.30 Vom 8. März zum 1. Mai – Frauen- und queere Kämpfe mit Klassenkampf verbinden
Mit einem Quiz gehen wir gemeinsam den ökonomischen, historischen und gesellschaftlichen Verbindungslinien von feministischen- und Klassenkämpfen nach.

18:00 Prosfygika: Gegenmacht in der Stadt aufbauen – mit Gästen aus Athen
Gäste aus Griechenland, aus dem besetzten Quartier „Prosfygika“ in Athen, erzählen über den revolutionären Kampf im Quartier anhand ihrer militanten Erfahrungen vor Ort. Wie bedingen sich die Kämpfe und die Art und Weise wie man lebt gegenseitig?
Ihr Organisierungsvorschlag ist das Ergebnis unterschiedlicher Erfahrungen und finden Ausdruck im Kampf gegen Gentrifizierung, Repression und die Verschärfung prekärer Lebenssituationen.
„Prosfygika“ verspricht nicht nur gratis Wohnraum, sondern ein Gebiet in dem Gegenmacht ausprobiert und untersucht werden kann. Eine Perspektive mit der es sich zu verbinden gilt. Um gemeinsam unser Territorium, unsere Quartiere und unsere Strassen zurückzuerobern und die Gegenmacht fassbarer zu machen.

HERAUS ZUM 1. MAI 2023!

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