Nach der kämpferischen Demo «Internationalistisch kämpfen – Rojava verteidigen», am Freitagabend, haben wir uns entschieden, dass es nicht dabei bleiben soll. Deshalb haben wir uns kurze Zeit später in den Kreis 6 bewegt, um von dort gemeinsam als Demo beim dauerbewachten Konsulat des faschistischen türkischen Staates aufzutauchen. Mit Parolen und Feuerwerk haben wir unsere Solidarität mit der Revolution in Rojava und unsere Wut gegen ihre Feinde ausgedrückt.
Heute ist nicht klar, in welcher Form und Intensität sich die Revolution in Rojava gegen die aktuellen Angriffe behaupten muss. Es ist noch nicht klar, was die Abkommen zwischen unseren Freund*innen und der HTS für die Zukunft bedeuten. Hingegen sehr klar und deutlich ist, dass nichts vorbei ist! Und da gilt es für alle revolutionären Internationalist*innen anzusetzen. Aktuell – notwendiger denn je ist es, Seite an Seite mit unseren Genoss*innen und Freund*innen zu stehen. Einerseits, indem wir ihnen zeigen, dass sie nicht alleine kämpfen. Andererseits, indem wir ihren Kampf unterstützen, indem wir den revolutionären Prozess im eigenen Land vorantreiben.
Weder das syrisch-israelische Abkommen, vermittelt durch die USA und die Türkei, noch die rückgratlose Haltung der Europäischen Union gegenüber den Massakern in den Vierteln Aleppos und die imperialistische Machtpolitik der USA, Deutschland, Grossbritannien, Frankreich und Israel; nichts davon ist ein Zufall. Genauso wenig erstaunt es, wenn das faschistische AKP/MHP-Regime erneut zum repressiven Rundumschlag, gegen all jene, die sich auf die Seite von Rojava stellen, ausholt.Vielmehr führen uns all die Ereignisse vor Augen, dass wir uns nur auf uns selber, auf die Solidarität und den revolutionären Kampf verlassen können. Denn in der aktuellen historischen Phase, geprägt durch Kriege und Genozid, ist die Parole «Sozialismus oder Barbarei» aktueller denn je.
Seit Beginn der Revolution in Rojava bekämpft der faschistische türkische Staat das Projekt mal offener, mal verdeckter. Dabei geben sie die «Drecksarbeit», öfter an dschihadistische Söldner ab. Wer die Angriffe auf die Völker Rojava’s orchestriert, leitet und finanziert, der hat mit uns zu rechnen!
Hoch die Internationale Solidarität! Biji Berxwedana Rojava!
Euer Kampf ist unser Kampf – unser Kampf ist euer Kampf!
