Farbe gegen Switzerland Global Enterprise (SGE)

Wir haben am Abend des 8. März, dem internationalen Frauenkampftag/ feministischer Kampftag, dem Switzerland Global Enterprise einen Besuch abgestatte. Jin Jiyan Azadi!

Die Switzerland Global Enterprise (SGE) ist eine Organisation, die im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) des Schweizer Staates arbeitet, um Schweizer Kapital bei internationalen Investitionen zu unterstützen. Sie bietet Beratungsdienste, organisiert Handelsmissionen und fördert die Expansion des Schweizer Kapitals auf globaler Ebene. Das SECO spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem es die Rahmenbedingungen für Freihandelsabkommen schafft und die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu verschiedenen Ländern fördert.

Ein zentraler Teil dieser Strategie sind Investitionen in Länder wie die Türkei, Marokko und die USA, die für das globale Kapital attraktive Märkte und Ressourcen bieten. In der Türkei etwa wird das faschistische Regime von Erdogan durch die SGE und das SECO als stabile Grundlage für Investitionen genutzt, um Profite zu generieren. Diese geopolitischen Beziehungen dienen vor allem der Sicherstellung von Handelsvorteilen und der Ausweitung des Einflusses des Schweizer Kapitals in diesen Regionen.
Die SGE haben in der Tükei einen eigenen Sitz. Mit diesem sogenannten Hub schaffen sie vereinfacht und direkt Verbindungen zwischen dem schweizer und türkischem Kapital. Durch das Freihandelsabkommen, welches vor 5 Jahren erneuert wurde, wird dies zusätzlich begünstigt.

Allgemein gesehen schaffen Freihandelsabkommen verbesserte Bedingungen für das Kapital um in anderen Ländern Arbeistkräfte auszubeuten und Profit zu maximieren. Sie dienen nie den Interessen der Arbeiter_innen der jeweiligen Ländern sondern stets der Bourgeoisie. Sie sind Klassenkampf von oben gegen unten. Ein Freihandelsabkommen mit der Tükrei ist zusätzlich eine Unterstützung eines faschistischen Regimes auf wirtschaftlicher und auch politischer Ebene.

Der von der HTS geführte Krieg gegen die Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien Rojava, wird stark von der Türkei unterstützt. So kämpfen türkisch gesteuerte Banden wie die SNA Seite an Seite mit der HTS, türkische Drohnen helfen mit Angriffen aus der Luft und zusätzlich mobilisierte die türkische Armee Bodentruppen an die Grenzen zu Rojava. Auch die Belagerung von Kobane, hält nur durch türkische Unterstützung bis heute an. Das faschistische AKP/MHP-Regime bekämpft auch all jene die sich solidarisch auf die Seite von Rojava stellen.

Es ist ein Krieg gegen die revolutionären und antipatriarchalen Errungenschafen die seit über 14 Jahren bestehen und von der Frauenverteidigungseinheit YPJ und der SDF verteidigt werden. Diese Angriffe seitens des faschistischen türkischen Staates wurden auch immer durch westliche Staaten wie die USA oder eben auch der Schweiz unterstützt. Deswegen müssen wir die Verbündeten der kriegerischen Türkei hier finden und angreifen. Der Feind steht im eigenen Land! Fight4Rojava!
Krieg dem Krieg! Gegen den Feind im eigenen Land! 8. März ist alle Tage!

Parallel dazu wird Zürich von Firmen wie der Greater Zurich Area gezielt als neues „Silicon Valley“ aufgebaut. Dies soll die Stadt zum Zentrum für Technologie und Innovation machen, um internationale Unternehmen und Investitionen anzuziehen. Die SGE und das SECO spielen eine wichtige Rolle, indem sie Zürich als globalen Hotspot für Kapitalströme positionieren. Dabei geht es nicht nur um technologische Innovation, sondern vor allem um die Schaffung neuer Märkte und die Verstärkung des Einflusses des globalen Kapitals.

Diese Projekte verdeutlichen, wie das Schweizer Kapital mithilfe der SGE und des SECO die Weltwirtschaft prägt und neue Abhängigkeitsverhältnisse schafft. Sei es in autoritären und faschistischen Staaten wie der Türkei oder in innovativen Wirtschaftszentren wie Zürich. Ziel ist es, durch diese Investitionen die eigenen Profite zu sichern und die kapitalistische Ordnung auf globaler Ebene weiter zu festigen.

Hinter Krieg und Krise, steht das Kapital, beämpfen wir es hier und übrall!
Für eine revolutionäre Perspektive!

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