Zum Prozess gegen Andi am Bezirksgericht Zürich vom 25.3.26

Heute folgten ca. 80 solidarische Menschen dem Aufruf sich anlässlich des Prozesses gegen die Genossin Andi vor dem Bezirksgericht Zürich zu besammeln. Mit Transparenten und Musik versammelten wir uns vor dem Gericht und verleihten dem ruhigen Mittwochmorgen eine kämpferische Stimmung.

Als der Prozess beginnen sollte, erklang draussen vor dem Gericht die Rede von Andi. Danach solidarisierten sich Genossen der Roten Hilfe International aus Italien mit der Angeklagten. Das zeigt, dass unsere Solidarität keinen Grenzen hat. Auch aus anderen Städen erreichten uns Solidaritätsbotschaften.

Die Parole der Kampagne lautet «Unser Prozess ist der revolutionäre Prozessl». Durch die Abwesenheit der Angeklagten lief der politische Angriff des bürgerlichen Staates ins Leere. Wir konnten ihren Prozess sabotieren, da die Angeklagte nicht im Gerichtssal auftauchte. Der bürgerliche Prozess konnte so nicht stattfinden und wir stellten unseren, den revolutionären Prozess, in den Mittelpunkt.

Den Angrift gegen unsere Genossin Andi verstehen wir nicht als einen Angriff gegen eine einzelne, sondern gegen die revolutionäre Bewegung. Darum konzentrieren wir uns auf unseren Prozess und unsere Perspektive. Lassen wir uns nicht ablenken oder von unserer Arbeit abbringen, sei es durch Knast oder öffentliche Fahndung. Zum Abschluss zogen wir entschlossen durch die Strassen vom Kreis 4. Der Morgen endete mit einem politischen Austausch bei Kaffi und Gipfeli im Infoladen Kasama. Der Repression entgegnen wir kollektiv und politisch. An solchen Tagen wie heute wird klar: Wir kämpfen gemeinsam weiter!

Jin Jiyan Azadî! Hoch die internationale Solidarität!

Ausführlicher zum Verständnis des revolutionären Prozesses anbei, in einem Interview mit Andi, welches zum 8. März in der Zeitung « vorwärts» erschienen ist.