Communiqué: Revolutionärer Block an der 1. Mai Demo in Winterthur

An diesem 1. Mai, dem international Kampftag der Arbeiter:innenklasse, nahmen wir uns mit rund 800 Leute die Strassen von Winterthur. Unter der Parole «Internationale Solidarität statt Krieg und Vertreibung», schloss sich ein grosser Teil dem revolutionären Block an. Denn in den Kriegen dieser Welt hat die Arbeiter:innen-Klasse nichts zu gewinnen.

Nach der gemeinsamen Besammlung auf den Neumarkt, haben wir selbstbestimmt die Route erweitert. Die von den Bullen zusammengestutzte Route war für uns keine Option, denn wir bestimmen, welche Orte wir bei der Demo besuchen wollen.

Wir sind solidarisch mit dem Kampf um die Gisi und haben deshalb diesen Ort der Selbstverwaltung besucht. Doch der Kampf um die Gisi weist weit darüber hinaus. So steht dieser Kampf doch exemplarisch für eine Bewegung von unten und für den Bruch mit den herrschenden Verhältnissen. Auf einem grossen Transparent prangte «Lokal und Global: Gemeinsam gegen Krieg, Vertreibung und Kapitalismus».

Auf der Kreuzung der Technikumstrasse sind die beiden Teile der Demo wieder zusammengetroffen. Gemeinsam wurde dort der Kapitalismus, die Barbarei und alle anderen Dinge, die uns unterdrücken und spalten, symbolisch verbrannt. Aus der Asche hervor erschien ein glühender roter Stern, der eine Perspektive fernab von Unterdrückung und Ausbeutung weisen soll.

Wir werden uns auch nicht in Zukunft von den Bullen vorschreiben lassen, wo wir uns zu bewegen haben. Dieser kämpferische Tag hat uns gezeigt, dass wir vereint und gestärkt unseren Willen durchsetzten können. Organisieren wir uns, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Antikapitalistisches Bündnis Winterthur, 1. Mai 2026