Die Wohnkrise spitzt sich weiter zu: Die Mietpreise steigen rasant, während immer mehr Menschen aus ihren Wohnungen verdrängt werden. Durch teure Neubauten und luxuriöse Wohnungen werden ganze Quartiere im Interesse der Yuppies aufgewertet, auf Kosten der Menschen, die hier leben.
Aufwertung bedeutet dabei nicht nur teurere Mieten und höhere Lebenskosten, sondern auch mehr Kontrolle im öffentlichen Raum. Überwachungskameras, Bullenpräsenz, SIP und Lärmbeschwerden sorgen dafür, dass das Leben im Quartier reguliert wird und alles, was nicht ins neue Bild passt, verdrängt.
Was wir erleben, ist kein Versagen der Politik, sondern Ausdruck eines Systems, das Wohnraum zur Ware macht. Im Kapitalismus wird mit unseren Wohnungen Profit gemacht. Steigende Mieten undVerdrängung sind kein Zufall, sondern Teil dieser Logik. Der Staat unterstützt diese Entwicklung aktiv.
Während die herrschende Politik von bezahlbarem Wohnraum spricht, schafft sie seit Jahrzehnten die Rahmenbedingungen dafür, dass diese kapitalistische Stadtaufwertung immer neue Gewinne für Investoren und Immobilienkonzerne abwirft. Solange diese Ordnung besteht, wird sich an der Wohnkrise nichts grundlegend ändern.
Darum bauen wir den Widerstand von unten. Häuser und Plätze werden besetzt, um bewusst Freiräume jenseits von Profit zu schaffen. Wir organisieren uns gegen Mieterhöhungen, Verdrängung und die Aneignung unserer Stadt durch Kapitalinteressen, weil wir uns nicht auf den Staat verlassen können.
Kommt in den revolutionären Block und tragen wir unsere Wut gemeinsam auf die Strasse! Kämpfen wir für eine Stadt für die Menschen, nicht für den Profit. Nehmen wir es selbst in die Hand und kämpfen dafür, dass die Stadt lebenswert bleibt.
Heraus zur Wohndemo in den revolutionären Block am 30. Mai 2026
14:00 Hardplatz
Oisi Strasse Oisi Quartier
Weg mit de Yuppies Weg mit de Schmier!
