Zum Prozess gegen Andi 21.10.26

Communiqué zum Prozess gegen unsere Genossin Andi


In der ersten Prozessrunde vom 25.3.26 forderte die Staatsanwaltschaft 15 Monate Knast. Grund dafür sei ihre Beteiligung an den Demos: „Züri Nazifrei“ am 12.2.2022 und die Klimademo vom 11.2.2023 in Basel. Beide Demos waren geprägt von revolutionären Inhalten und militantem Charakter. In der Zwischenzeit wurde unsere Genossin Andi an einer Kundgebung im Sommer verhaftet und die Staatsanwaltschaft will weitere 6 Monate Knast. Grund dafür finden sie in der Blitzdemonstration im Herbst 2024 im Rahmen der Aktionswoche „Krieg dem Krieg“ an der es unter anderem zu einem Farbangriff gegen die Hetzmaschine der Bourgeoisie, NZZ, gekommen ist. Es wird gleich auf den ersten Blick klar, dass die Staatsanwaltschaft abermals ein Exempel an Andi statuieren will. Die Parole der Kampagne lautet «Unser Prozess ist der revolutionäre Prozess». Durch die erneute Abwesenheit der Angeklagten lief der politische Angriff des bürgerlichen Staates ins Leere. Wir konnten ihren Prozess sabotieren, da die Angeklagte nicht im Gerichtssal auftauchte. Der bürgerliche Prozess konnte so nicht stattfinden und wir stellten den revolutionären Prozess in den Mittelpunkt, unter anderem durch eine Veranstaltung mit verschiedenen internationalistischen
Beiträgen.

Dieser Boykott ist ein Ausdruck des konsequenten Bruchs mit dem bürgerlichen Staat und seiner Klassenjustiz. Ein Bruch mit dem kapitalistischen System von Ausbeutung und Unterdrückung, dessen Notwendigkeit sich auch in den Aufständen und aktuellen kämpfen in Europa aber auch in Palästina oder Kurdistan zeigt. Es ist klar, auf wessen Seite wir uns nicht nur positionieren, sondern auch aufstellen, um die Kämpfe im Sinne der internationalen Solidarität zu verbinden und stärken. Den Angrift gegen unsere Genossin Andi verstehen wir nicht als einen Angriff gegen eine einzelne, sondern gegen die revolutionäre Bewegung. Darum konzentrieren wir uns auf unseren Prozess und unsere Perspektive. Lassen wir uns nicht von unserer Arbeit durch Repression abbringen.

An solchen Tagen wie heute wird klar: Wir kämpfen gemeinsam weiter! Jin Jiyan Azadî! Hoch die internationale Solidarität!

Gruppe zur Begleitung des politischen Prozesses

Broschüre, die im Rahmen der Solidaritätskampagen entstanden ist mit Beiträgen von Andi und zwei Genossen der Roten Hilfe International und der Kommunistin Inge Viett gewidmet ist.

Hier folgt nun die Dokumentation der verschiedenen Solidaritätsbeiträgen.

Video: Eine zündende Idee…

Solidarität der Organisierten Autonomie Zürich

Solidarität der Revolutionären Jugend Zürich

Solidarität der Roten Hilfe Genf:

Solidarität von OrgHan, Organisiert Handeln Bern:

Weihnachten, Geburtstag oder Cupfinal sind alles jährlich wiederkehrende Ereignisse. Für eine Revolutionärin kommt da auch Gerichtsprozess oder Knast dazu. Bei unserer kommunistischen Revolutionärin Andi gehören solche Termine jedenfalls zum Alltag. Daher lassen wir uns nicht ablenken! Fokussieren wir uns gemeinsam über Städte und unterschiedlichen theoretischen Positionen hinaus auf den revolutionären Prozess!

Andi wird aufgrund dreier Demonstrationen angeklagt: Antifa, Klima & Krieg. Genau diese Bandbreite zeigt uns klar, wir müssen als Revolutionär:innen das ganze System im Auge haben. Antifaschismus geht nur antipatriarchal. AntiKrieg heisst nicht Pazifismus sondern organisieren und die verantwortlichen Profiteure angreifen. Free Palestine bleibt nicht bei der Parole stehen, sondern verwirklicht sich auf der Strasse gegen Staat & zionistische Lobby wie die NZZ. Das Klima lässt sich nicht retten, ohne den Kapitalismus zu überwinden, daher braucht es auch da durchbrechende, revolutionäre Demos wie die im Februar 2023 in Basel.

All das wird rund um den Prozess am kommenden Mittwoch in Zürich eine Rolle spielen. Anklagen tun sie eine, gemeint sind wir alle. Wir solidarisieren uns mit Andi: vo Bärn bis Züri – aui mit dr Andi!

Solidarität aus Aarau:

Solidarität der Anarchistischen Gruppe Bern aus Paris:

Solidarität von Berns Revolutionären Jugend

Heute haben wir die Stauffacherstrasse in Bern in «Solidarität mit Andrea
Stauffacher-Strasse» umbenannt!
Morgen wird unserer Genossin Andi der Prozess gemacht.
Sie werfen ihr vor, an der Züri-Nazifrei-Demo vom 12.02.2022, der Klimademo in Basel am 11.02.2023 und der Blitzdemo im Rahmen der Aktionswoche «Krieg dem Krieg» im Herbst 2024 teilgenommen zu haben. Nun fordern sie eine unbedingte Haftstrafe von 21 Monaten.
Es trifft eine, gemeint sind wir alle!
Kommt alle morgen, am 21. Oktober, um 8:00 Uhr vor das Bezirksgericht Zürich!
Lassen wir den bürgerlichen Prozess ins Leere laufen!
Solidarität mit Andi! *

Solidarität aus Brüssel

Solidarität von Lotta Basel

Solidarität aus Toulouse

Solidarität aus Turin

Solidarität aus Rom

Solidarität aus Hamburg