Nichts ist verloren, nichts ist vorbei! Der Angriff auf die Selbstverwaltung hält seit Beginn des Jahres an. Am vergangenen Freitag wurde nun ein weiteres Mal ein Abkommen zwischen der Selbstverwaltung und der syrischen Übergangsregierung erzielt. Solche „Abkommen“ haben wir in den vergangenen Monaten und Jahren, zur Genüge gesehen, um zu wissen, dass auf Al -Jolani, seine Verbündeten und ihre „Abkommen“, kein Verlass ist. Die Geschichte ist voller gebrochenen Versprechen.
Diese Geschichte, gerade jene der vergangenen Wochen, zeigt uns, dass es einzig der Widerstand ist, der in der Lage ist, auf der Einhaltung solcher Abkommen zu beharren. Den leeren Worten der Kriegstreiber kann man nicht vertrauen. Deswegen sind die Generalmobilisierung in Rojava und die tausende von Menschen, welche sich Tag für Tag die Strassen Europas nehmen, von enorm grosser Bedeutung.
Genau deshalb müssen wir die Spannung und den Druck auf der Strasse auch jetzt weiter aufrechterhalten. Die Angriffe im vergangenen Monat wurden zwar durch Al-Jolanis Truppen ausgeführt und von der Türkei orchestriert, wären aber nicht möglich gewesen, ohne Grünes Licht von den internationalen Mächten. Die USA, Grossbritannien, Israel und die Türkei, um nur die Spitze des Eisbergs zu nennen. Aber auch das Kapital, die Gas- und Erdölkonzerne sowie die wirtschaftlichen Vertretungen aus Ländern, wie etwa aus der Schweiz, waren es, die diesen Angriff mit unterstützt und ermöglicht haben. Dies gilt es zu benennen und zu bekämpfen: Der Feind steht im eigenen Land!
Halten wir die internationale Solidarität entsprechend weiter aufrecht. Kommen wir zusammen auf den Strassen Zürichs. Im Zeichen des Internationalismus, im Zeichen der Solidarität zwischen den Völkern, im Zeichen des internationalen Kampfes um Befreiung.
BIJI BERXWEDANA ROJAVA!
HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!
